ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe am vergangenen Wochenende im Dauereinsatz

Insgesamt 20 Krankenrücktransporte aus dem Ausland organisiert

Wien (ÖAMTC-Presse) - Hochbetrieb herrscht in den Sommermonaten in der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Allein am vergangenen Wochenende wurden 20 Krankenrücktransporte aus dem Ausland organisiert. Zwei davon mussten per Ambulanzjet durchgeführt werden.

Der 41-jährige Wiener Horst A. wurde am gestrigen Sonntag mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet vom spanischen Marbella in die Bundeshauptstadt gebracht. Der 41-Jährige wurde von einer Bande Jugendlicher überfallen, ausgeraubt und zog sich dabei eine äußerst komplizierten mehrfachen Beinbruch zu. Er wurde gestern, Sonntag, mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet nach Wien und in das SMZ Ost gebracht.

Bei einem Unfall mit einem Traktor im bosnischen Doboj wurde der 42 Jahre alte Zivojin C. aus Völkermarkt in Kärnten am vergangenen Wochenende schwer verletzt. Zivojin C. überschlug sich mehrmals mit dem Traktor und blieb eingeklemmt unter dem Fahrzeug liegen. Er erlitt ein Polytrauma und wurde am Freitag, den 20. August, mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet nach Graz geflogen und anschließend in der Grazer Uniklinik weiterbehandelt.

Franz F. (21 Jahre) aus Weiler-Klaus in Vorarlberg stürzte mit dem Snowboard in Queenstown, Neuseeland. Bei diesem Sturz brach er sich das Schlüsselbein mehrfach. Da der 21-Jährige durch einen Weltreisekrankenschutz geschützt ist, organisierte die Schutzbrief-Nothilfe des Clubs die Rückkehr nach Österreich mit einem Linienflug. Seit gestern, Sonntag, wird er im Landeskrankenhaus Feldkirch behandelt.

Die drei Patienten sind durch einen ÖAMTC-Schutzbrief bzw. durch einen Weltreisekrankenschutz geschützt, die Kosten der Rückholungen von insgesamt rund 35.000 Euro werden zur Gänze vom Club übernommen.

Schutzbrief-Nothilfe organisiert Transport eines schwerverletzten Babys zur Mutter nach Kirchdorf

Die Mitarbeiter der Schutzbrief-Nothilfe organisieren für Ende der Woche einen Krankentransport eines fünf Monate alten Babys vom Linzer Kinderkrankenhaus in das Landeskrankenhaus Kirchdorf. Das Baby erlitt bei einen Verkehrsunfall am Sonntag, den 15. August, in Kirchdorf eine Schädelfraktur und wurde mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber nach Linz geflogen. Seine Mutter aus Micheldorf, die sich bei diesem Unfall leichtere Verletzungen zuzog, wurde in das Krankenhaus Kirchdorf gebracht.

Derzeit wird auch die Heimreise einer achtköpfigen Familie aus Belgrad organisiert. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Fahrt nach Österreich wurden vier Kinder verletzt. Eines davon lebensgefährlich. Der Ambulanzjet wird die Familie voraussichtlich morgen nach Wien zurückfliegen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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