• 20.08.2004, 14:24:51
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WKÖ lädt zum Tag der Wirtschaft in Athen: Unternehmer erleben Faszination der olympischen Spiele

21 KMU-Vertreter erleben auf Einladung der WKÖ die Symbiose von Wirtschaft und Sport hautnah - 10 haben das WKÖ-Olympia-Package beim Export-Tag der AWO gewonnen

Wien (PWK 549) - "Die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Sport
gewinnt mehr und mehr an Bedeutung und stellt für beide Teile eine
‚Win-win-Situation’ dar", so Richard Schenz, Vizepräsident, und
Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ). Grund genug für die WKÖ, das Österreichische Olympische Comité
(ÖOC) und das Projekt Olympische Spiele Athen 2004 zu unterstützen.
Gemäß einer Sponsoringvereinbarung nützt die Wirtschaftskammer
Österreich den "Club Austria" in Athen, den Nachfolger des
traditionellen Österreich-Hauses, für die Zeit der 28. Olympischen
Spiele als Treffpunkt der Wirtschaft. Das Haus in schöner Lage mit
Blick auf die Akropolis liegt nahe des alten Panathinaikos-Stadions
und gegenüber dem Zappeion.

Ziel des Tages der Wirtschaft ist es, Unternehmern die Symbiose
zwischen Wirtschaft und Sport hautnah erleben zu lassen. Zehn
österreichische KMU-Vertreter haben das Olympia-Package im Rahmen des
Export-Tages der Außenwirtschaft Österreich (AWO, http://wko.at/awo)
gewonnen, weitere 11 haben sich über die WKÖ-Homepage zur Teilnahme
angemeldet und erhalten das Paket zu einem reduzierten Betrag.

Sportlich hat der "Tag der Wirtschaft" mit dem Besuch des
Beachvolleyball-Bewerbes einiges zu bieten. Im Anschluss daran bietet
das "Wirtschaft & Sport"-Dinner den Österreicherinnen und
Österreichern Gelegenheit zum Austausch mit Unternehmern aus
Griechenland. Dinner-Gast der Wirtschaftskammer Österreich ist Johan
Olaf Koss, der vierfache Goldmedaillen-Gewinner im Eisschnelllauf und
Sportler des Jahrhunderts aus Norwegen.

Sportveranstaltungen aller Art, sportliche Großereignisse wie Welt-
oder Europameisterschaften sind Motivations- und Wirtschafts-Turbos.
Sie sind wichtige Impulsgeber für die heimische Industrie, den
Tourismus und den Handel. Sport ist in Österreich für eine
Wertschöpfung von fast 6 Milliarden Euro verantwortlich und sichert
rund 100.000 Arbeitsplätze. Allein diese beiden Zahlen zeigen, dass
Sport und Wirtschaft eng miteinander verbunden sind und dass jede
Sportförderung eine volkswirtschaftlich wichtige und notwendige
Investition in die Zukunft darstellt.

"Sportlerinnen und Sportler sind Vorbild, von ihren ausgezeichneten
Leistungen profitieren auch die Betriebe", betont Schenz. Und nicht
zuletzt sei Sport auch der Gesundheit und dem Wohlbefinden
förderlich: "Erfahrene, tüchtige und gesunde Mitarbeiter sind das
wichtigste Kapital für unsere Unternehmen."

Erfolgreiche Athleten tragen zudem das Image und die Reputation
Österreichs in die Welt hinaus. Die öffentlichkeitswirksamen
(Spitzen-)Sportler - aber nicht nur sie - sind für den Ruf
Österreichs als Sportnation verantwortlich. Die Bekanntheit und
Popularität unseres Heimatlandes, der österreichischen Sportler und
ihrer Leistungen nützen auch der Wirtschaft in Österreich.

Aber auch abseits des Hochleistungssports sind Herr und Frau
Österreicher sportlich und aktiv: Allein in Sachen Fußball sind jedes
Wochenende mehr als eine halbe Million Menschen als Aktive, Betreuer,
Zuseher, etc. unterwegs. In Summe betreiben in unserem Land mehr als
drei Millionen Menschen Sport in einem der mehr als 12.000
organisierten Vereine. Die einen schaffen es zum Welt-, Europameister
oder Olympiasieger, die anderen verwirklichen selbst gesteckte Ziele
und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit.

Zudem sichert Sport auch Beschäftigung, gehört doch der Bereich der
Sportberufe zu einem der potenziell expansiven Dienstleistungsmärkte
der Zukunft. Im Auftrag des WIFI Österreich wurden vom Institut für
Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) die Beschäftigungsdaten des
Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger nach
ÖNACE-Grundsystematik der Wirtschaftstätigkeiten ausgewertet.

Dabei zeigt sich, dass die Zahl der unselbständig Beschäftigten in
der Wirtschaftsklasse "92.6 - Sport" zwischen 2000 und 2003
kontinuierlich gewachsen ist, und zwar von 5.591 (Sommersaison, Stand
Juni 2000) auf 6.062 (Juni 2003). Im Winter stieg der
Beschäftigtenstand von 7.473 (Dezember 2000) auf 8.221 (Dezember
2003). "Das ist sehr erfreulich und kann als Chance und Auftakt von
Aktivitäten gesehen werden, Beschäftigungsmöglichkeiten im
Sportsektor zu verbessern und vorhandene - vor allem rechtliche -
Barrieren der Berufsausübung im Sportbereich niederzureissen", so
Schenz abschließend. (JR)

OTS0139    2004-08-20/14:24

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