- 19.08.2004, 11:58:17
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ÖH: Vereinheitlichter, geschlechtsneutraler Sprachgebrauch
ÖH wird endlich in ihrem Anliegen unterstützt
Wien (OTS) - Beiden Geschlechtern im Sprachgebrauch gerecht zu
werden, ist ein Anliegen, welches die ÖH (Österreichische
HochschülerInnenschaft) schon seit längerem verfolgt und auch in
allen Medien und Presseaussendung umsetzt. Nun wird auch seitens der
Politikerinnen und Politiker die Initiative ergriffen.
"Endlich gehen die Diskussionen um die Rechtschreibreform bzw. die
Rücknahme dieser in eine produktive und sinnvolle Richtung", erklärt
Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH. "Statt sinnloser,
zeitraubender Debatten über ss oder ß werden endlich jene Dinge
angesprochen die wirklich ein Problem in der deutschen Sprache
darstellen", so Fuchs weiter.
"Die Vereinheitlichung der deutschen Sprache in Bezug auf
geschlechterneutrale Formulierungen ist der ÖH schon lange ein
Anliegen", ergänzt Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam. "Die
Forderung von Seiser auf eine standardisierten Sprachgebrauch hat auf
jeden Fall Berechtigung und sollte höchste Priorität geniessen",
schließt Wittinger.
"Der Umstand, dass für die deutsche Sprache ausschließlich männliche
Fomulierungen gewählt wurden, gehört endlich beseitigt und nun
scheint der Stein endlich ins Rollen zu kommen. Dem Umstand das
über 50% der Bevölkerung weiblich sind muss endlich Rechnung
getragen werden", verkündet das Vorsitzteam unisono.
OTS0087 2004-08-19/11:58
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