"Best of Modern Times" am 20. August im ORF

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller präsentiert eine "Best of"-Ausgabe von "Modern Times" am Freitag, dem 20. August 2004, um 22.35 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Begabte Kinder

Der Papa, der's richtet, ist natürlich praktisch, aber Dinge selbst zu können, das lernen Kinder in verschiedenen Entwicklungsphasen unterschiedlich gut. Deutsche Studien haben gezeigt, dass es viel wichtiger ist als bisher angenommen, solche Entwicklungsphasen oder Entwicklungsfenster - wie sie genannt werden - richtig zu nützen. Denn ist so eine Phase verpasst, in der etwa das Lernen sozialer Regeln oder von Sprachen besonders leicht geht, dann ist das gar nicht so einfach aufzuholen. Die deutschen Forscher konnten auch zeigen, dass schon Kindergartenkinder über ein erstaunliches intuitives physikalisches Wissen verfügen.

Leuchtdioden - Das Ende der Glühbirnen?

Grazer Physiker haben eine Beschichtung entwickelt, die blaues Licht aus den Leuchtdioden fast verlustfrei in weißes Licht umwandelt. Bisher konnte mit den energiesparenden Dioden nur färbiges Licht erzeugt werden. Leuchtdioden oder LEDs stecken als winzige farbige Signalleuchten in nahezu jedem elektronischen Gerät. Sie sind sehr robuste Lichtquellen, die kaum Energie brauchen. Ideale Voraussetzungen, um sie auch als Raumbeleuchtung einzusetzen.

Vulkan im Labor

Weltweit sind derzeit mehr als 500 Vulkane aktiv - und jeder von ihnen scheint ein eigenes, ganz spezifisches Verhalten zu zeigen. Das erklärt auch, weshalb es noch immer keine allgemein gültige, zuverlässige Methode gibt, Vulkanausbrüche exakt vorherzusagen. Nur bei jenen Feuerbergen, die ständig überwacht werden, sind kurzfristige Prognosen möglich. Die Wissenschafter suchen nach Zusammenhängen, nach übereinstimmenden Bedingungen, die bei Eruptionen herrschen - und das mit einer spektakulären Methode: Sie holen sich den Vulkan ins Labor.

"Weiche" Autos schützen Fußgänger

Grazer Wissenschafter beraten Autofirmen bei neuen Techniken, die Fußgänger bei Unfällen besser schützen. Ein Computerprogramm soll schon beim Entwurf eines Autos die Karosserie auf ihre Fußgängersicherheit überprüfen. Ursache für die oft tödlichen Verletzungen schon bei Geschwindigkeiten um die 40 km/h ist die Härte und Steifigkeit der Karosserie, vor allem im Bereich der A-Säule, der Motorhaube und der vorderen Stoßdämpfer. Ein EU-Gesetz, das ab nächstem Jahr stufenweise in Kraft tritt, schreibt der Autoindustrie einheitliche Sicherheitsstandards für den Fußgängerschutz vor.

Attacke im Netz

In nur wenigen Minuten kann sich ein Computervirus rund um die Welt ausbreiten - für jeden Computerbenutzer ein Problem. Der Computer stürzt ab, Programme funktionieren nicht mehr, Daten verschwinden spurlos. Viren sind für private Benutzer unangenehm, für Firmen können sie existenzbedrohend sein. Große Konzerne beschäftigen Profis, um ihre Daten zu schützen - doch die Angriffe drohen überhand zu nehmen. Denn nach neuesten Erfahrungen steigen Aggressivität und Häufigkeit der Attacken.

Prototypen aus dem Drucker

Von PET-Flaschen über Nähmaschinen bis zu Häuserteilen - die Prototypen müssen nicht mehr mühsam und in langwieriger Arbeit von Hand hergestellt werden, sie werden einfach "gedruckt". Verwendet werden dazu herkömmliche Druckköpfe, wie sie auch in einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker zu finden sind. Eine Computerzeichnung genügt, auf Knopfdruck werden dreidimensionale Objekte ausgedruckt. Durch verschiedene Verfahren gelingt es auch, komplizierte Elemente für die Medizin herzustellen. An der Technischen Universität Wien entwickeln Wissenschafter so künstliche Knochen. Durch einen Videobeamer werden ultradünne Schichten aus Kunstharz gebrannt, aus den zusammengesetzten Schichten entsteht ein fertiges Teil.

Rücken-Flosse

Wer kennt sie nicht - Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden. Häufig sind Menschen davon betroffen, die sitzenden Tätigkeiten nachgehen. Deutsche Wissenschafter arbeiten nun an einer viel versprechenden neuartigen Sessellehne. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Entwicklung hat im Wasser ihren Ursprung.

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