• 19.08.2004, 10:47:24
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"Best of Modern Times" am 20. August im ORF

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller präsentiert eine "Best of"-Ausgabe
von "Modern Times" am Freitag, dem 20. August 2004, um 22.35 Uhr in
ORF 2 mit folgenden Themen:

Begabte Kinder

Der Papa, der's richtet, ist natürlich praktisch, aber Dinge selbst
zu können, das lernen Kinder in verschiedenen Entwicklungsphasen
unterschiedlich gut. Deutsche Studien haben gezeigt, dass es viel
wichtiger ist als bisher angenommen, solche Entwicklungsphasen oder
Entwicklungsfenster - wie sie genannt werden - richtig zu nützen.
Denn ist so eine Phase verpasst, in der etwa das Lernen sozialer
Regeln oder von Sprachen besonders leicht geht, dann ist das gar
nicht so einfach aufzuholen. Die deutschen Forscher konnten auch
zeigen, dass schon Kindergartenkinder über ein erstaunliches
intuitives physikalisches Wissen verfügen.

Leuchtdioden - Das Ende der Glühbirnen?

Grazer Physiker haben eine Beschichtung entwickelt, die blaues Licht
aus den Leuchtdioden fast verlustfrei in weißes Licht umwandelt.
Bisher konnte mit den energiesparenden Dioden nur färbiges Licht
erzeugt werden. Leuchtdioden oder LEDs stecken als winzige farbige
Signalleuchten in nahezu jedem elektronischen Gerät. Sie sind sehr
robuste Lichtquellen, die kaum Energie brauchen. Ideale
Voraussetzungen, um sie auch als Raumbeleuchtung einzusetzen.

Vulkan im Labor

Weltweit sind derzeit mehr als 500 Vulkane aktiv - und jeder von
ihnen scheint ein eigenes, ganz spezifisches Verhalten zu zeigen. Das
erklärt auch, weshalb es noch immer keine allgemein gültige,
zuverlässige Methode gibt, Vulkanausbrüche exakt vorherzusagen. Nur
bei jenen Feuerbergen, die ständig überwacht werden, sind
kurzfristige Prognosen möglich. Die Wissenschafter suchen nach
Zusammenhängen, nach übereinstimmenden Bedingungen, die bei
Eruptionen herrschen - und das mit einer spektakulären Methode: Sie
holen sich den Vulkan ins Labor.

"Weiche" Autos schützen Fußgänger

Grazer Wissenschafter beraten Autofirmen bei neuen Techniken, die
Fußgänger bei Unfällen besser schützen. Ein Computerprogramm soll
schon beim Entwurf eines Autos die Karosserie auf ihre
Fußgängersicherheit überprüfen. Ursache für die oft tödlichen
Verletzungen schon bei Geschwindigkeiten um die 40 km/h ist die Härte
und Steifigkeit der Karosserie, vor allem im Bereich der A-Säule, der
Motorhaube und der vorderen Stoßdämpfer. Ein EU-Gesetz, das ab
nächstem Jahr stufenweise in Kraft tritt, schreibt der Autoindustrie
einheitliche Sicherheitsstandards für den Fußgängerschutz vor.

Attacke im Netz

In nur wenigen Minuten kann sich ein Computervirus rund um die Welt
ausbreiten - für jeden Computerbenutzer ein Problem. Der Computer
stürzt ab, Programme funktionieren nicht mehr, Daten verschwinden
spurlos. Viren sind für private Benutzer unangenehm, für Firmen
können sie existenzbedrohend sein. Große Konzerne beschäftigen
Profis, um ihre Daten zu schützen - doch die Angriffe drohen überhand
zu nehmen. Denn nach neuesten Erfahrungen steigen Aggressivität und
Häufigkeit der Attacken.

Prototypen aus dem Drucker

Von PET-Flaschen über Nähmaschinen bis zu Häuserteilen - die
Prototypen müssen nicht mehr mühsam und in langwieriger Arbeit von
Hand hergestellt werden, sie werden einfach "gedruckt". Verwendet
werden dazu herkömmliche Druckköpfe, wie sie auch in einem
herkömmlichen Tintenstrahldrucker zu finden sind. Eine
Computerzeichnung genügt, auf Knopfdruck werden dreidimensionale
Objekte ausgedruckt. Durch verschiedene Verfahren gelingt es auch,
komplizierte Elemente für die Medizin herzustellen. An der
Technischen Universität Wien entwickeln Wissenschafter so künstliche
Knochen. Durch einen Videobeamer werden ultradünne Schichten aus
Kunstharz gebrannt, aus den zusammengesetzten Schichten entsteht ein
fertiges Teil.

Rücken-Flosse

Wer kennt sie nicht - Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes
Leiden. Häufig sind Menschen davon betroffen, die sitzenden
Tätigkeiten nachgehen. Deutsche Wissenschafter arbeiten nun an einer
viel versprechenden neuartigen Sessellehne. Die Idee zu dieser
ungewöhnlichen Entwicklung hat im Wasser ihren Ursprung.

OTS0054    2004-08-19/10:47

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