ARBÖ: Dieselpreis erreicht höchstes Niveau seit dreieinhalb Jahren

Wien (OTS) - Soeben mussten die Österreicher erfahren, dass durch die höheren Spritpreise die allgemeine Inflation im Juli kräftig angeheizt wurde, haben die Mineralölkonzerne BP, Shell und Esso heute die nächste Preisrunde eingeleitet, kritisiert der ARBÖ. Diesel wurde um bis zu 3 Cent pro Liter erhöht, Eurosuper um einen Cent. Mit einem Durchschnittspreis von 0,84 erreicht Diesel damit den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren (Dezember 2000).

Die aktuelle Preiserhöhung bei Diesel ist die sechste in den letzten zwei Monaten. Allein im August gab es bisher schon drei Preissprünge nach oben, um 2 Cent (3. August), um 3 Cent (6. August) und jetzt wieder um 3 Cent. Ohne zeitliche Verzögerungen haben die Mineralölkonzerne die Verteuerung der Produktenpreise am Spotmarkt von Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA) an die Autofahrer weitergegeben. Bei Eurosuper 95 wurde im August- wie vom ARBÖ aufgezeigt - nach diversen Teuerungsrunden bei den Durchschnittspreisen ein neuer Spitzenwert von knapp einem Euro erreicht.

Die Basis für eine weitere Inflationsbeschleunigung im August ist damit gelegt. Der ARBÖ bekräftigt einmal mehr die Forderung nach einem Ausgleich für berufsbedingte Mobilität und drängt auf die überfällige Erhöhung des Kilometergeldes um 4,5 Cent auf 40,5 Cent sowie auf eine weitere Anhebung der Pendlerpauschalen um 15 Prozent. Mit seinen Infos über die aktuell günstigsten Zapfsäulenpreise über Internet (www.arboe.at/billigtanken) SMS (0900 600 603) ORF-Teletext (Seite 433) und Telefon (050 123) will der ARBÖ die Autofahrer dazu motivieren, durch möglichst günstiges Tanken die eigene Brieftasche zu schonen und den Wettbewerb an zu kurbeln.

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