- 19.08.2004, 09:04:46
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Actionreich mit Österreich: "Musketiere" - Klassiker und Neuverfilmung im ORF
"24"-Star Kiefer Sutherland ficht in Wien, Gunther Gillian in erster TV-Fassung
Wien (OTS) - Einer für alle, alle für einen - unter diesem Motto
eroberten Alexandre Dumas' Romanhelden bereits mehrmals die Kinosäle.
Klassisch sind die Filmversionen von 1948 und 1973, von George Sidney
beziehungsweise Richard Lester. Unvergessen ist Stephen Hereks
topbesetzter spannender Mantel-und-Degen-Klassiker aus dem Jahr 1993,
der großteils in und um Wien gedreht wurde - und am Samstag, dem 21.
August 2004, um 22.35 Uhr in ORF 1 zum Wiedersehen auf dem Programm
steht. Aber auch fürs TV werden "Die drei Musketiere" adaptiert -
erstmals, als internationale Großproduktion und unter Beteiligung des
ORF. An der Seite von Vincent Elbaz und Heino Ferch konnte Weltstar
Emmanuelle Béart als geheimnisvolle Milady de Winter verpflichtet
werden, die nach Jahrzehnten internationaler Kinokarriere erstmals
wieder in einer Fernsehproduktion zu sehen ist. Die Regie des
Zweiteilers (2 x 90 Min.) führt Pierre Aknine. Die Dreharbeiten
dauern noch bis September 2004. Mit dabei auch ein Österreicher:
Gunther Gillian, der sich soeben auf die Dreharbeiten in der Nähe von
London vorbereitet.
"Die drei Musketiere", Samstag, 21. August, 22.35 Uhr, ORF 1
Charlie Sheen, Kiefer Sutherland ("24"), Chris O'Donnell ("Batman
Forever") und Oliver Platt kämpfen als "Die drei Musketiere" - in
diesem opulenten Kostümfilm aus der Disney-Werkstatt, der auch in
weiteren Parts auf große Namen setzt: Tim Curry ("The Rocky Horror
Picture Show"), Rebecca de Mornay ("Die Hand an der Wiege"),
Gabrielle Anwar ("Der Duft der Frauen"), Michael Wincott ("Metro")
und Julie Delpy ("Before Sunrise") sind die Stars in den Nebenrollen.
Verfilmt wurde Alexandre Dumas' spannender Mantel-und-Degen-Klassiker
aus dem Jahre 1844 von Stephen Herek mit viel Action, Witz und Tempo.
Gedreht wurde das Kostümepos großteils in und um Wien: Die Hofburg
mutierte zum Pariser Louvre und war bei der entscheidenden
Schluss-Fechtszene groß im Bild. Bis zu 1.000 Statisten tummelten
sich zwischen den Mauern und Balustraden des Burggartens, wo die
meisten Szenen aus dem königlichen Leben gefilmt wurden. Die
Auflösung der Musketiere wurde in Petronell gedreht, dort, wo früher
einmal der wichtige römische Handelsplatz Carnuntum war. Die Burg
Liechtenstein eignete sich besonders für temporeiche Szenen. Burg
Kreuzenstein wiederum, bekannt durch ihre einzigartige
Waffensammlung, verwandelte sich in einen Pariser Marktplatz samt
Spelunken. In der Perchtoldsdorfer Kirche aus dem 15. Jahrhundert
residierte der böse Kardinal Richelieu. Die Seegrotte in der
Hinterbrühl war mit Abstand der unheimlichste, weil düsterste
Drehort: Sie fungierte als unterirdischer See in der Bastille.
Legende wurden Kiefer Sutherlands Ausflüge ins Wiener Nachtleben, die
nicht selten mit einer Portion Ohrfeigen endeten.
"D'Artagnan und die drei Musketiere", Sendetermin steht noch nicht
fest
Mit einem Budget von 15 Millionen Euro verfilmen EOS und die
französische Produktionsgesellschaft GMT ("Napoleon") unter
Beteiligung des ORF den legendären Abenteuerklassiker "Die drei
Musketiere" von Alexandre Dumas erstmals für das Fernsehen.
Die Hauptrolle des jungen D'Artagnan spielt der Franzose Vincent
Elbaz ("Absolutely Fabulous" mit Catherine Deneuve), der sich
gemeinsam mit Athos (Heino Ferch, "Napoleon", "Das Wunder von
Lengede") gegen Emmanuelle Béart ("8 Frauen", "Mission Impossible")
als Milady de Winter und Jean-Hugues Anglade ("Taking Lives" mit
Angelina Jolie) als durchtriebener Kardinal Richelieu durchsetzen
muss. Die Rolle der Constance, die Zofe der Königin und Geliebte
D'Artagnans, spielt Diana Amft ("Mädchen, Mädchen"), Madame de
Guemenee ist Julia Thurnau ("Liebe, Lügen, Leidenschaften").
Regisseur und Drehbuchautor Pierre Aknine, der bereits als
Schauspieler Karriere machte, drehte zuletzt "Jean Moulin - une
affaire francaise".
Die drei Musketiere werden in Frankreich, Tschechien, Großbritannien
und Kanada gedreht. Vorlagen für mittelalterliche Tavernen,
verwinkelte Gassen, herrschaftliche Schlösser und gotische
Kathedralen finden sich in den historischen Altstädten und
UNESCO-Weltkulturerben von Bourges und dem tschechischen Kutna Hora.
Die aufwendigen Kostüme für den Mantel-und-Degen-Film entwarf
Pierre-Jean Larroque, der für das Kostümdesign bei Napoleon bereits
mit einem Emmy, dem amerikanischen TV-Oscar, ausgezeichnet wurde.
OTS0017 2004-08-19/09:04
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