"Grand Prix der Volksmusik 2004" live in ORF 2

Vier-Länder-Wettstreit findet heuer in Wien statt

Wien (OTS) - "Hey Diandl spürst es so wie i?" Mit diesem Titel gewann Marc Pircher 2003 im Europapark Rust in Deutschland den 18. "Grand Prix der Volksmusik"; damit ging zum zweiten Mal in Folge der Sieg in dem volkstümlichen Vier-Länder-Wettstreit an einen österreichischen Interpreten. "Mein Sieg war das Tüpferl auf dem i. Es ist wie der Professorentitel für den Arzt", sagt Marc Pircher rückblickend. Ganz fest drückt der sympathische Tiroler deshalb seinen Landsleuten die Daumen, die am Samstag, dem 4. September 2004, in der Wiener Stadthalle beim Finale des 19. "Grand Prix der Volksmusik" mit Konkurrenten aus der Schweiz, Deutschland und Südtirol um den begehrten Bergkristall wetteifern.

Wie schon bei der nationalen Vorentscheidung kann das Publikum beim Finale via Televoting Punkte an die Kandidaten vergeben; dabei kann aber nicht für Interpreten aus dem eigenen Land gestimmt werden. Wolfram Pirchner präsentiert die Eurovisionssendung, die live um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen ist. Seit dem Jahr 2000 ist der Tiroler bereits als Moderator der österreichischen Grand-Prix-Vorentscheidungen mit von der Partie. "Was mir in der volkstümlichen Szene wohltuend auffällt, ist die Tatsache, dass es die sonst so verbreiteten Starallüren so gut wie nicht gibt", so Pirchners Erfahrung. "Diese Interpreten schaffen es, ihr Publikum zu mobilisieren, weil sie authentisch und ehrlich sind. Weil sie nach ihren Auftritten nicht in einer dunklen Limousine mit getönten Scheiben davonrauschen, sondern auf ihre Fans zugehen, keine Berührungsängste haben und bereitwillig stundenlang Autogramme schreiben."

Interpreten wetteifern seit 1986 um den begehrten Bergkristall

Vorjahressieger Marc Pircher steht heuer zwar nicht selbst auf der Bühne, ist aber dennoch im Finale dabei, und zwar als Mitkomponist und -autor des Titels "Ramba Zamba", mit dem die Grubertaler antreten. In der österreichischen Vorentscheidung konnte die dreiköpfige Nachwuchsformation hinter den Edlseern mit "I bleib bei Volksmusik" den zweiten Platz erringen. Die dritte österreichische Interpretin ist die junge Burgenländerin Stephanie, die bereits Grand-Prix-Erfahrung mitbringt: 2002 in Meran gewann sie gemeinsam mit dem Nockalm Quintett und dem Titel "Dort auf Wolke sieben" das internationale Finale; heuer wandelt sie mit "Dornröschen schläft nicht mehr" auf Solopfaden. Auch die Gruppe Frei, die das vierte österreichische Ticket zum internationalen Finale erringen konnte, schnupperte schon Grand-Prix-Luft: Im Jahr 2003 war sie mit "Da fing der Sommer noch einmal an" im Europapark Rust dabei. Ihr aktueller Titel lautet "Nur eine Handvoll Freiheit".

Seit 1986 wetteifern beim "Grand Prix der Volksmusik", dem Wettbewerb des volkstümlichen Schlagers, Interpreten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz um den Bergkristall, seit dem Jahr 2000 ist auch Südtirol dabei. In allen Teilnehmerländern werden die Interpreten, die zum internationalen Finale fahren, in Vorentscheidungen ermittelt. Zum fünften Mal ist Wien Gastgeberstadt des Sängerwettstreits; auch der erste Bergkristall, den die Schweizerin Nella Martinelli 1986 mit ihrem Beitrag "Bella Musika" errang, wurde in Wien vergeben. Der "Grand Prix der Volksmusik 2004" ist eine Eurovisionssendung der Sender ORF, ZDF, SF DRS und RAI Bozen. Zusätzlich zu den Auftritten der 16 Kandidaten gibt es in der Sendung am Samstag, dem 4. September, um 20.15 Uhr in ORF 2 einen Show-Act von Francine Jordi mit einem Medley ihrer schönsten Hits.

Die Interpreten des Grand Prix der Volksmusik 2004:

Österreich:
"I bleib bei Volksmusik" (Die Edlseer)
"Ramba Zamba" (Die Grubertaler)
"Dornröschen schläft nicht mehr" (Stephanie)
"Nur eine Handvoll Freiheit" (Frei)

Schweiz:
"Ganz egal" (Rahel Tarrelli)
"Ich bin noch viel zu jung" (Sarah Jane)
"Mona" (ComBox)
"Du schaffst alles, wenn du liebst" (Marcel Schweizer)

Deutschland:
"Gemeinsam" (Gemeinsam)
"Mein kleiner Blumenstrauß" (Christian Gebhardt)
"Lange Rede - kurzer Sinn" (Florian & Florian)
"Ich begleite deine Träume" (Anita Burck)

Südtirol:
"Beuge dich vor grauem Haar" (Die Ladiner)
"Madre di Dio" (Belsy Khan)
"Ich schenk mein Herz der Heimat" (Original Südtiroler Spitzbuam) "Wo die Wälder rauschen" (Bergwind)

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