- 14.08.2004, 01:59:28
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Genmab leitet HuMax-CD4-Studie zur Behandlung von nicht-kutanem T-Zell-Lymphom in die Wege
Kopenhagen, Dänemark (ots/PRNewswire) - Genmab A/S (CSE: GEN)
kündigte heute an, dass es eine Phase-II-Studie mit HuMax-CD4 zur
Behandlung von Patienten mit renitentem oder rezidivem nicht- kutanen
T-Zell-Lymphom in die Wege geleitet hat.
Die internationale Multi-Center-Studie soll ungefähr 20 Patienten
umfassen. Im Verlauf der Studie werden Patienten 12 Wochen lang ein
Mal pro Woche 980 mg HuMax-CD4 erhalten und dann bis zur Fortsetzung
des Krankheitsverlaufs beobachtet werden. Das Hauptziel der Studie
ist herauszufinden, wie der Tumor objektiv vom Behandlungsbeginn bis
zur 18. Woche auf die Behandlung anspricht. Bei der Bewertung der
Ergebnisse werden die standardmässigen Ansprechkriterien für
Nicht-Hodgkinsche Lymphoma benutzt.
"Das Testen von HuMax-CD4 für eine neue Indikation ist ein
Meilenstein für Genmab und für Patienten gleichermassen", sagte Lisa
N. Drakeman, Ph.D., Chief Executive Officer von Genmab. "Es ist
medizinisch gesehen sehr wichtig, eine Behandlung für Patienten mit
nicht-kutanem Zell-Lymphom zu finden, da es im Augenblick keinerlei
zugelassene Behandlungsoptionen gibt und die Lebenserwartung dieser
Patienten nur kurz ist."
Informationen zu HuMax-CD4
HuMax-CD4 ist ein menschliches Antikörper mit hoher Affinität, das
den CD4-Rezeptor von Lymphozyten anspricht. Genmab hat in zwei
Phase-II- Studien positive Resultate erzielt, bei denen HuMax-CD4 zur
Behandlung von kutanem T-Zell-Lympom (CTCL) eingesetzt wurde. Die
Ergebnisse zu Phase-II- Studien mit HuMax-CD4 zur Feststellung der
Ansprechdauer werden am 3. September 2004 im Rahmen des Vierten
Internationalen Kongresses für Monoclonal Antibodies in Cancer
(Monoklonale-Antikörper bei Karzinom) in Colorado Springs, Colorado,
bekanntgegeben. Genmab wurde der Fast Track- Status (beschleunigtes
Zulassungsverfahren) für den Einsatz von HuMax-CD4 bei der
Behandlung von CTCL-Patienten zugesprochen, die auf ihre bisherige
Therapie nicht ansprachen bzw. negativ darauf reagierten. Das
Unternehmen steckt in den Vorbereitungen für eine ausschlaggebende
Studie für diese Indikation.
Häufigkeit des Vorkommens von CTCL und nicht-kutanem
T-Zell-Lymphom
Das CD4-positive T-Zell-Lymphom macht etwa 5% aller
Nicht-Hodgkinschen Arten von Lymphom aus. Die am häufigsten
vorkommende Art von CTLC ist Mycosis Fungoides (MF). In den USA
leiden zwischen 16.000 und 20.000 Menschen an MF. CTCL-Patienten
haben im Allgemeinen eine Lebenserwartung von 10 bis 30 Jahren und
konnten aus diesem Grund mehrmals im Verlauf ihrer Krankheit
behandelt werden.
Das nicht-kutanes CD4-positive T-Zell-Lymphom beginnt meist in den
Lymphknoten. In den USA und Kanada gibt es zwischen 8.000 und 10.000
Menschen, die an dieser Art von Lymphom leiden..
Über Genmab A/S
Genmab A/S ist ein Biotech-Unternehmen, das sich mit der Schaffung
und Entwicklung von menschlichen Antikörpern für die Behandlung von
lebensbedrohlichen und schwächenden Krankheiten befasst. Genmab
entwickelt derzeit zahlreiche Produkte zur Behandlung von Krebs,
ansteckenden Krankheiten, rheumatoider Arthritis und anderen
Entzündungskrankheiten und beabsichtigt, weiterhin an der
Zusammenstellung eines breiten Portfolios neuer Therapeutika zu
arbeiten. Genmab erhält eine Reihe von Partnerschaften aufrecht -
u.a. mit Roche und Amgen - um sich den Zugang zu Krankheitszielen zu
sichern und neue menschliche Antikörper zu entwickeln. Durch
breitgefächerte Allianzen hat Genmab Zugang zu den proprietären
Technologien von Medarex Inc., einschliesslich der
UltiMAb(tm)-Plattform für die schnelle Entwicklung und Herstellung
von menschlichen Antikörpern für fast jedes Krankheitsziel. Genmab
hat seinen Hauptsitz in Kopenhagen (Dänemark) sowie Niederlassungen
in Utrecht (Niederlande) und Princeton, New Jersey (USA). Weitere
Informationen zu Genmab erhalten Sie unter http://www.genmab.com.
Mit Ausnahme der historischen Information, handelt es sich bei den
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Aussagen, die bestimmten Risiken und Ungewissheiten unterliegen, wie
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Website: http://www.genmab.com
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