Oxonitsch: "Strache argumentiert an der Realität vorbei!"

Wien (SPW-K) - Als eine der "üblichen Leeraussagen Straches" bezeichnete Freitag der Vorsitzende des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, die Behauptung des Wiener FPÖ-Obmanns, die Versäumnisse von Bürgermeister Häupl hätten Wien in ein Fiasko geführt. "In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall. Wien funktioniert ausgezeichnet. Die Wienerinnen und Wiener fühlen sich in ihrer Stadt wohl und sind mit den Leistungen der Kommune unter Federführung ihres Bürgermeisters sehr zufrieden. Das hat u.a. auch die im heurigen Jahr veröffentlichte umfassende Studie über das Leben in Wien ergeben. Auch sämtliche in jüngerer Zeit von international renommierten Institutionen durchgeführte Bewertungen weisen Wien hinsichtlich der Lebensqualität Spitzenplätze zu. Strache argumentiert allein aus parteipolitischen Gründen an der Realität vorbei", betonte Oxonitsch in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien.

Hinsichtlich der Forderung des FPÖ-Politikers nach einer Hochhausverbotszone wies Oxonitsch darauf hin, dass Wien mit dem Hochhauskonzept über ein "gut geeignetes Steuerinstrument" verfüge. Die darin aufgelisteten Prämissen würden einen Hochhauswildwuchs verhindern, aber gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen und die daraus resultierende Dynamik der Stadt als wichtiger Wirtschaftsstandort in Zentraleuropa nicht behindern..

Als "geradezu kurios" bezeichnete der SPÖ-Klubchef die Forderung Straches nach zusätzlichen PolizistInnen in Wien. Oxonitsch:
"Abgesehen davon, dass Strache auf eine Forderung der Wiener SPÖ aufzuspringen versucht, haben seine Parteifreunde im Nationalrat sowie die FPÖ-Mitglieder der Bundesregierung sämtlichen Kürzungsbeschlüssen der schwarzblauen Koalition bei der Exekutive zugestimmt. Nicht zuletzt ist Strache stellvertretender Obmann der Bundes-FPÖ. Seine nunmehrigen Forderungen sind daher nichts anderes als ein plumper Versuch, sowohl von seinem bisherigen eigenen Versagen, als auch dem der gesamten FPÖ auch in der Sicherheitspolitik abzulenken", schloss Oxonitsch. (Schluss)

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