- 12.08.2004, 18:55:00
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ÖAMTC zum Fahrzeugbrand: Fluchtstollen und Handfeuerlöscher haben Schlimmeres verhindert
Club fordert von Autoindustrie Einbau automatischer Löschsysteme
Wien (ÖAMTC-Presse) - Der relativ glimpfliche Verlauf des
Unfalles im Ambergtunnel hat nach Ansicht des ÖAMTC gezeigt, dass
Fluchtmöglichkeiten zu einer zweiten Tunnelröhre Leben retten können.
"Die Autofahrer konnten sich rechtzeitig in den Verbindungsstollen
zur alten Tunnelröhre, die derzeit eine Baustelle ist, retten", zieht
ein Mitarbeiter der ÖAMTC-Informationszentrale Bilanz. "Wären beide
Röhren schon jetzt befahrbar, hätte der Unfall vielleicht überhaupt
verhindert werden können." Es hat sich aber gezeigt, dass sich die in
der EU-Tunnelrichtlinie vorgeschriebene Doppelröhrigkeit mit
Fluchtwegen im Ernstfall bewährt.
Dass die Zahl der Verletzten nicht wesentlich höher ist, ist auch
dem Verhalten jenes Autolenkers zu verdanken, der umgehend mit seinem
Handfeuerlöscher das Feuer löschen konnte. In diesem Zusammenhang
erneuert der ÖAMTC seine Forderung nach der verpflichtenden Mitnahme
von Feuerlöschern. Noch wirkungsvoller sind laut ÖAMTC in Fahrzeuge
eingebaute automatische Löschsysteme. "Automatische Löschanlagen
haben den entscheidenden Vorteil, dass sie den Fahrzeugbrand auch
dann noch bekämpfen können, wenn die Insassen nicht mehr dazu in der
Lage sind", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.
(Schluss)
ÖAMTC-Informationszentrale / Bei
OTS0194 2004-08-12/18:55
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