ÖAMTC zum Fahrzeugbrand: Fluchtstollen und Handfeuerlöscher haben Schlimmeres verhindert

Club fordert von Autoindustrie Einbau automatischer Löschsysteme

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der relativ glimpfliche Verlauf des
Unfalles im Ambergtunnel hat nach Ansicht des ÖAMTC gezeigt, dass Fluchtmöglichkeiten zu einer zweiten Tunnelröhre Leben retten können. "Die Autofahrer konnten sich rechtzeitig in den Verbindungsstollen zur alten Tunnelröhre, die derzeit eine Baustelle ist, retten", zieht ein Mitarbeiter der ÖAMTC-Informationszentrale Bilanz. "Wären beide Röhren schon jetzt befahrbar, hätte der Unfall vielleicht überhaupt verhindert werden können." Es hat sich aber gezeigt, dass sich die in der EU-Tunnelrichtlinie vorgeschriebene Doppelröhrigkeit mit Fluchtwegen im Ernstfall bewährt.

Dass die Zahl der Verletzten nicht wesentlich höher ist, ist auch dem Verhalten jenes Autolenkers zu verdanken, der umgehend mit seinem Handfeuerlöscher das Feuer löschen konnte. In diesem Zusammenhang erneuert der ÖAMTC seine Forderung nach der verpflichtenden Mitnahme von Feuerlöschern. Noch wirkungsvoller sind laut ÖAMTC in Fahrzeuge eingebaute automatische Löschsysteme. "Automatische Löschanlagen haben den entscheidenden Vorteil, dass sie den Fahrzeugbrand auch dann noch bekämpfen können, wenn die Insassen nicht mehr dazu in der Lage sind", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.

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