AK: ÖsterreicherInnen zahlen für politisch motivierte Bahnreform der Regierung

AK-Befürchtungen bestätigen sich: Unfinanzierbarkeit des Schienenausbaus und höhere Fahrkartenpreise für PendlerInnen

Wien (OTS) - Rascher als befürchtet zeigen sich die Folgen der völlig verfehlten Bahnreform der Regierung, kritisiert die AK:
Ausbaupläne in das Schienennetz werden zurückgenommen oder verschoben und die BahnpendlerInnen werden ab 1. November verstärkt zur Kasse gebeten. Die Regierung hat die Warnungen der AK vor der rein politisch motivierten ÖBB-Teilung nicht ernst genommen.

Schon ein halbes Jahr nach dem ÖBB-Reformbeschluss zeigen sich nun die ersten von der AK vorhergesagten Auswirkungen: höhere Bahnpreise vor allem für die PendlerInnen, Rücknahme der Ausbauvorhaben des Generalverkehrsplans wegen Unfinanzierbarkeit, neue Vorstandsposten mit Regierungsnähe und massive Synergie- und Reibungsverluste innerhalb der neuen, unausgegorenen ÖBB-Holding. Schon vor einem Jahr hat die AK statt der wirtschaftlich fahrlässigen ÖBB-Zerschlagung langfristig haltbare Finanzierungskonzepte für den Schienenausbau, mehr Kundenorientierung und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der ÖBB im liberalisierten Güterverkehrsmarkt gefordert. Statt die Finanzierungsprobleme zu lösen werden sie wieder einmal verschoben und schöngeredet. Zahlen werden die Folgen dieser Politik letztlich wieder die Bahnkunden, Steuerzahler und Eisenbahner, so die AK.

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