• 11.08.2004, 15:32:05
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AK: ÖsterreicherInnen zahlen für politisch motivierte Bahnreform der Regierung

AK-Befürchtungen bestätigen sich: Unfinanzierbarkeit des Schienenausbaus und höhere Fahrkartenpreise für PendlerInnen

Wien (OTS) - Rascher als befürchtet zeigen sich die Folgen der
völlig verfehlten Bahnreform der Regierung, kritisiert die AK:
Ausbaupläne in das Schienennetz werden zurückgenommen oder verschoben
und die BahnpendlerInnen werden ab 1. November verstärkt zur Kasse
gebeten. Die Regierung hat die Warnungen der AK vor der rein
politisch motivierten ÖBB-Teilung nicht ernst genommen.

Schon ein halbes Jahr nach dem ÖBB-Reformbeschluss zeigen sich nun
die ersten von der AK vorhergesagten Auswirkungen: höhere Bahnpreise
vor allem für die PendlerInnen, Rücknahme der Ausbauvorhaben des
Generalverkehrsplans wegen Unfinanzierbarkeit, neue Vorstandsposten
mit Regierungsnähe und massive Synergie- und Reibungsverluste
innerhalb der neuen, unausgegorenen ÖBB-Holding. Schon vor einem Jahr
hat die AK statt der wirtschaftlich fahrlässigen ÖBB-Zerschlagung
langfristig haltbare Finanzierungskonzepte für den Schienenausbau,
mehr Kundenorientierung und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
der ÖBB im liberalisierten Güterverkehrsmarkt gefordert. Statt die
Finanzierungsprobleme zu lösen werden sie wieder einmal verschoben
und schöngeredet. Zahlen werden die Folgen dieser Politik letztlich
wieder die Bahnkunden, Steuerzahler und Eisenbahner, so die AK.

OTS0146    2004-08-11/15:32

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW

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