• 11.08.2004, 14:06:59
  • /
  • OTS0131 OTW0131

Gorbach betont: Am Generalverkehrsplan wird festgehalten

Wien (OTS) - "Ich habe kein Verständnis für die Hysterie, die
ausbricht, sobald zur Sprache kommt, dass der Generalverkehrsplan auf
aktuelle Entwicklungen hin evaluiert wird", erklärte VK
Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Mittwoch.
Der Generalverkehrsplan (GVP) sei als Planungsinstrument die Basis
für die nächsten 15 Jahre. An den Projekten werde festgehalten. Aber
es sei notwendig, den GVP laufend den aktuellen Entwicklungen
anzupassen und über logische Verschiebungen zu diskutieren.
Komponenten wie die EU-Erweiterung oder Kostenentwicklungen bei
Projekten sowie Stand der Planungsverfahren würden genauso
berücksichtigt wie eventuelle PPP-Modelle oder Vorfinanzierungen,
durch die Projekte wie die Summerauer Bahn in Oberösterreich auch
vorgezogen werden können, sagte der Verkehrsminister.

"Wir müssen die Kirche im Dorf lassen: so viel wie heute wurde noch
nie in den Bahnausbau investiert. Nämlich mehr als eine Milliarde
Euro jährlich, das ist das Doppelte wie zu Zeiten
sozialdemokratischer Verkehrsminister", betonte Gorbach. Von einem
Milliardenloch sei keine Rede.

Von hochbezahlten Managern der ÖBB erwarte er sich Lösungsvorschläge
anstatt mystischer anonym gehaltener Prophezeiungen, die maximal zur
Panikmache geeignet seien, sagte Gorbach.
Derzeit werde der 6-Jahres-Rahmenplan zum Bahnausbau ausgearbeitet,
erklärte Gorbach. "Damit haben wir wieder einen großen Schritt in
Richtung Planungssicherheit und kontinuierlichen Infrastrukturausbau
getan", schloss der Minister. (Schluss bxf)

OTS0131    2004-08-11/14:06

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel