Gorbach betont: Am Generalverkehrsplan wird festgehalten

Wien (OTS) - "Ich habe kein Verständnis für die Hysterie, die ausbricht, sobald zur Sprache kommt, dass der Generalverkehrsplan auf aktuelle Entwicklungen hin evaluiert wird", erklärte VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Mittwoch.
Der Generalverkehrsplan (GVP) sei als Planungsinstrument die Basis für die nächsten 15 Jahre. An den Projekten werde festgehalten. Aber es sei notwendig, den GVP laufend den aktuellen Entwicklungen anzupassen und über logische Verschiebungen zu diskutieren. Komponenten wie die EU-Erweiterung oder Kostenentwicklungen bei Projekten sowie Stand der Planungsverfahren würden genauso berücksichtigt wie eventuelle PPP-Modelle oder Vorfinanzierungen, durch die Projekte wie die Summerauer Bahn in Oberösterreich auch vorgezogen werden können, sagte der Verkehrsminister.

"Wir müssen die Kirche im Dorf lassen: so viel wie heute wurde noch nie in den Bahnausbau investiert. Nämlich mehr als eine Milliarde Euro jährlich, das ist das Doppelte wie zu Zeiten sozialdemokratischer Verkehrsminister", betonte Gorbach. Von einem Milliardenloch sei keine Rede.

Von hochbezahlten Managern der ÖBB erwarte er sich Lösungsvorschläge anstatt mystischer anonym gehaltener Prophezeiungen, die maximal zur Panikmache geeignet seien, sagte Gorbach.
Derzeit werde der 6-Jahres-Rahmenplan zum Bahnausbau ausgearbeitet, erklärte Gorbach. "Damit haben wir wieder einen großen Schritt in Richtung Planungssicherheit und kontinuierlichen Infrastrukturausbau getan", schloss der Minister. (Schluss bxf)

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