• 11.08.2004, 12:16:32
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VP-Ulm: Stadt Wien muss mehr Behindertenarbeitsplätze anbieten

Gemeinde kommt ihrer Verpflichtung nach dem Behinderteneinstellungsgesetz nicht nach

Wien (VP-Klub): "Die Forderung von SPÖ-Behindertensprecherin Lapp,
die Länder per Gesetz zur Behindertenfreundlichkeit zu verpflichten,
ist von ihr wohl in erster Linie an die Stadt Wien zu richten", so
ÖVP Wien Integrationssprecher LAbg. Wolfgang Ulm.

Nach den letzten vorliegen Zahlen aus dem Jahr 2002 kommt die
Gemeinde Wien nur zu etwas mehr als 70 Prozent ihrer Verpflichtung
nach dem Behinderteneinstellungsgesetz nach. Dieses Gesetz sieht vor,
dass alle Dienstgeber, die 25 oder mehr Dienstnehmer beschäftigen,
verpflichtet sind, auf je 25 Dienstnehmer mindestens einen
begünstigten Behinderten einzustellen. "Es ist eine Schande, dass in
der Gemeinde Wien fast 800 solcher Pflichtstellen unbesetzt sind",
meint Ulm. "Aber statt mehr Arbeitsplätze für behinderte Menschen
einzurichten, ziehen es die SPÖ-Verantwortlichen vor, die
Ausgleichstaxe, die bei Nichterfüllung des Gesetzes fällig wird, zu
bezahlen", kritisiert der VP-Integrationssprecher.

"Es ist beschämend, mit welchem Desinteresse die Gemeinde Wien - noch
dazu in den eigenen Reihen - der Integration behinderter Menschen
gegenübersteht. Die Forderung von SPÖ NRin Lapp ist also in erster
Linie an ihre Parteigenossinnen und Genossen zu richten und
Stadträtin Wehsely sollte umgehend mit der Umsetzung beginnen",
fordert Ulm abschließend..

OTS0095    2004-08-11/12:16

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