• 06.08.2004, 13:57:47
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  • OTS0128 OTW0128

VP-Mojzis: Margaretenbad - Gefahr im Verzug

Keine Verbalattacken, Handlungen sind gefragt!

Wien (06.08.2004) - Wie sehr die SPÖ-Margareten am Weiterbestand des
Margaretenbades interessiert ist, zeigt der Einsatz, den die
Bezirksroten bei ihren Genossen im Rathaus bisher geleistet haben.
Unseriös ist und war es seitens der Gemeinde Wien, ein Erlebnisbad
ohne Ausschreibung um rund 8 Mio Steuereuro auf Kosten der
Bürgerinnen und Bürger hinzustellen und nicht abzusichern, dass der
Betrieb dieser wichtigen Einrichtung langfristig für die Bevölkerung
gesichert ist. Würde eine so hinterfragenswerte Konstruktion heute
nochmals vorgeschlagen werden, so würde die ÖVP im Sinne eines
seriösen Umgangs mit Steuergeldern wieder mit NEIN stimmen.

Die Forderung der ÖVP und der Mehrheit der Bevölkerung innerhalb des
Gürtels nach einem Bezirkshallenbad wird nach wie vor ignoriert. Ein
Vertreter der SPÖ-Margareten in der Plattform zur Rettung des
Margaretenbades ließ gestern abend verlauten, dass der Klub der
SPÖ-Margareten keinerlei Forderungen an die Gemeinde stellen wird,
sondern den Dialog bevorzugt. Marie-Luise Mojzis, Bezirksobfrau der
ÖVP Margareten: "Es ist Gefahr in Verzug. Die Firma Ekazent,
derzeitiger Betreiber des Margaretenbades hat angekündigt, bis Mitte
August Vertragsverhandlungen mit Betreibern von Fitnesstudios
abschließen zu wollen. Das ist nicht die Lösung, die die Bevölkerung
will. Im Übrigen stehe ich für lösungsorientierte Gespräche jederzeit
zur Verfügung. Seitens der Stadt Wien wurde jedenfalls der Dialog mit
der Bevölkerung nicht gesucht. Ganz im Gegenteil: seit einer Woche
will die überparteiliche Plattform ein Gespräch mit den
Verantwortlichen - bisher ohne Erfolg."

Zitat eines damaligen prominenten ÖVP-Gemeinderates, Prof. Alfred
Worm, vom 20. Feber 1987: ... er (gemeint ist der ehemalige Pächter)
wird feststellen, dass dieses Bad mit diesen Preisen nicht
kostendeckend ist ....und dann wird folgendes passieren. Er wird den
Krempel hinhauen und jemand anderem überlassen und das wird ein
Dritter sein, nämlich der Steuerzahler." - Genau das ist am 29. Feber
2004 eingetreten.

Marie-Luise Mojzis: "Den Worten von Alfred Worm ist nichts
hinzuzufügen, die rote Rathausmehrheit ist verantwortlich für den
Weiterbetrieb des Bades in Margareten!" (Schluss)

Rückfragehinweis: Marie-Luise Mojzis, Bezirksobfrau der ÖVP Margareten
Tel: 0699/1820 2010

OTS0128    2004-08-06/13:57

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