- 06.08.2004, 11:57:02
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ARBÖ: Mehr gegenseitiges Verständnis zwischen Radlern und Autolenkern
Wien (OTS) - Die Sonne macht's möglich: Pedalritter beherrschen
das Bild. Doch statt friedliches "Speichen-Surren" ist immer öfters
wildes Fluchen zu hören. Um das wechselseitige Verständnis zu
fördern, ruft der ARBÖ die jeweils fünf häufigsten Fehler von
Radfahrern und Autolenkern in Erinnerung.
Was Radfahrer an den Autofahrer am meisten ärgert:
kein Blinken beim Abbiegen
Richtig: zeitgerechtes Einschalten des Blinkers
Blockieren von Radwegen
Richtig: Fahrzeug nicht am Radweg abstellen
zu geringer seitlicher Sicherheitsabstand beim Überholen
Faustregel: ein Meter plus gefahrene Geschwindigkeit in Zentimetern
Unnötiges Maßregeln durch Hupen, Schimpfen, "Schneiden", abruptes
Abbremsen
Besser: cool bleiben, mehr Rücksichtnahme, weniger Emotion
zu schnelles Fahren auf Nebenstraßen und "Schleichwegen"
Besser: speziell auf Nebenstraßen angepasst und vorausschauend fahren
Was Autofahrer an Radlern am meisten stört:
kein Handzeichen beim Abbiegen
Richtig: vor dem Abbiegen rechtzeitig und deutlich Handzeichen geben
zu hohe Geschwindigkeit auf Radfahrerüberfahrten und Engstellen
Richtig: Radfahrerüberfahrten und Engstellen vorrausschauend und mit
angepasster Geschwindigkeit (höchstens 10 km/h) passieren
überraschende Kurven- und Bremsmanöver
Richtig: kein Fahrmanöver ohne sich zu vergewissern, ob dies
gefahrlos möglich ist
Vorbeischlängeln an haltenden Fahrzeugen mit zu geringem seitlichen
Sicherheitsabstand
Richtig: Sicherheitsabstand von einem Meter einhalten und mit
angepasster Geschwindigkeit vorbeifahren
Fahren mit Handy oder Walkman
Richtig: Telefonieren und Musikgenuss im eigenen Interesse auf später
verschieben
OTS0100 2004-08-06/11:57
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