ARBÖ: Jüngste Preiserhöhungen von Eurosuper nicht nachvollziehbar

ARBÖ verlangt Senkung der Mineralölsteuer wegen historisch hoher Benzinpreise

Wien (OTS) - Die jüngste Verteuerung von Eurosuper durch einige Tankstellenketten ist für den ARBÖ in keiner Weise nachvollziehbar, kritisiert der ARBÖ: in den letzten Wochen sind die Preisnotierungen für Eurosuper am Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA), die für die heimischen Zapfsäulenpreise ausschlaggebend sind, eher stabil geblieben und haben den Höhenflug bei den Roh-Ölnotierungen nicht mitgemacht.

"Jene Tankstellenketten, die noch nicht die von BP begonnene Teuerungsrunde mitgemacht haben, sind gefordert, ihr Konkurrenzdenken unter Beweis zu stellen und die Preise nicht im Windschatten der anderen zu erhöhen", fordern die ARBÖ-Verkehrsökonomen.

Autofahrer sind aufgefordert, durch preisbewusstes Tanken (der ARBÖ zeigt den Weg zur günstigsten Tankstellen) den Wettebewerb unter den Mineralölketten anzukurbeln. "Wenn die hochpreisigen Tankstellen von den Autofahrern breiträumig gemieden werden und die Kunden ausbleiben, müssen sie umdenken".

Angesichts der historisch hohen Spritpreise, die auf Dauer auch der gesamten Volkswirtschaft schaden, fordert der ARBÖ die Regierung zum Handeln auf. "Angesichts der Spritpreise auf historisch hohem Niveau sollte die Regierung eine Rücknahme der Mineralölsteuer überlegen und den längst überfälligen Ausgleich für beruflich bedingte Fahrten in Form schaffen", bekräftigt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar die Forderung der Kraftfahrerorganisation nach Erhöhung des Kilometergeldes um mindestens 4,5 Cent auf 40,5 Cent pro Liter und einer weiteren Erhöhung der Pendlerpauschalen um 15 Prozent.

Finanziellen Spielraum hat der Finanzminister, dem allein im ersten Halbjahr durch die Treibstoff-Teuerungen 63 Millionen Euro buchstäblich in den Schoß gefallen sind. Er profitiert davon, dass durch die teureren Spritpreise die Basis für die Mehrwertsteuer ebenfalls ansteigt und ihm diesen "Windfall-Profit" beschert.

Der ARBÖ bietet den Autofahrern über vier verschiedene Informationskanäle (SMS, Teletext, Internet, Telefon) aktuelle Informationen über die günstigsten Spritpreise in ihrem jeweiligen Bundesland/Bezirk an:

* im Internet: www.arboe.at/billigtanken oder www.verkehrsline.at. Dort findet man pro Bundesland und Treibstoffart die jeweils billigsten Tankstellen.

* im ORF-Teletext auf Seite 433

  • mittels SMS, eine Kooperation zwischen Hitradio Ö3 und ARBÖ. So funktioniert's:
  • Senden einer SMS mit dem Text "? PLZ oder Autokennzeichen und Treibstoffart" an die Nummer 0900 600 603 Beispiele: "? DL 91" für Deutschlandsberg und Normalbenzin "? 1070 D" für Wien Neubau und Diesel
  • Kurz darauf erhalten Sie ein Antwort-SMS mit dem billigsten Benzinpreis. Beispiel: "(Ö3-Benzinpreis) für 1070, Diesel: EUR 0,774, Tankstelle Brunnbauer Zieglergasse 49 1070 Wien, Quelle: ARBÖ" Die Antwort-SMS von Ö3 ist gratis.

* per Telefon: ein Anruf beim ARBÖ-Informationsdienst 050 123 und man erfährt die günstigste Tankstelle.

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