• 05.08.2004, 11:34:16
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ARBÖ: Jüngste Preiserhöhungen von Eurosuper nicht nachvollziehbar

ARBÖ verlangt Senkung der Mineralölsteuer wegen historisch hoher Benzinpreise

Wien (OTS) - Die jüngste Verteuerung von Eurosuper durch einige
Tankstellenketten ist für den ARBÖ in keiner Weise nachvollziehbar,
kritisiert der ARBÖ: in den letzten Wochen sind die Preisnotierungen
für Eurosuper am Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA),
die für die heimischen Zapfsäulenpreise ausschlaggebend sind, eher
stabil geblieben und haben den Höhenflug bei den Roh-Ölnotierungen
nicht mitgemacht.

"Jene Tankstellenketten, die noch nicht die von BP begonnene
Teuerungsrunde mitgemacht haben, sind gefordert, ihr Konkurrenzdenken
unter Beweis zu stellen und die Preise nicht im Windschatten der
anderen zu erhöhen", fordern die ARBÖ-Verkehrsökonomen.

Autofahrer sind aufgefordert, durch preisbewusstes Tanken (der
ARBÖ zeigt den Weg zur günstigsten Tankstellen) den Wettebewerb unter
den Mineralölketten anzukurbeln. "Wenn die hochpreisigen Tankstellen
von den Autofahrern breiträumig gemieden werden und die Kunden
ausbleiben, müssen sie umdenken".

Angesichts der historisch hohen Spritpreise, die auf Dauer auch
der gesamten Volkswirtschaft schaden, fordert der ARBÖ die Regierung
zum Handeln auf. "Angesichts der Spritpreise auf historisch hohem
Niveau sollte die Regierung eine Rücknahme der Mineralölsteuer
überlegen und den längst überfälligen Ausgleich für beruflich
bedingte Fahrten in Form schaffen", bekräftigt ARBÖ-Generalsekretär
Dr. Rudolf Hellar die Forderung der Kraftfahrerorganisation nach
Erhöhung des Kilometergeldes um mindestens 4,5 Cent auf 40,5 Cent pro
Liter und einer weiteren Erhöhung der Pendlerpauschalen um 15
Prozent.

Finanziellen Spielraum hat der Finanzminister, dem allein im
ersten Halbjahr durch die Treibstoff-Teuerungen 63 Millionen Euro
buchstäblich in den Schoß gefallen sind. Er profitiert davon, dass
durch die teureren Spritpreise die Basis für die Mehrwertsteuer
ebenfalls ansteigt und ihm diesen "Windfall-Profit" beschert.

Der ARBÖ bietet den Autofahrern über vier verschiedene
Informationskanäle (SMS, Teletext, Internet, Telefon) aktuelle
Informationen über die günstigsten Spritpreise in ihrem jeweiligen
Bundesland/Bezirk an:

* im Internet: www.arboe.at/billigtanken oder www.verkehrsline.at.
Dort findet man pro Bundesland und Treibstoffart die jeweils
billigsten Tankstellen.

* im ORF-Teletext auf Seite 433

* mittels SMS, eine Kooperation zwischen Hitradio Ö3 und ARBÖ. So
funktioniert's:
- Senden einer SMS mit dem Text "? PLZ oder Autokennzeichen und
Treibstoffart" an die Nummer 0900 600 603 Beispiele: "? DL 91" für
Deutschlandsberg und Normalbenzin
"? 1070 D" für Wien Neubau und Diesel
- Kurz darauf erhalten Sie ein Antwort-SMS mit dem billigsten
Benzinpreis. Beispiel: "(Ö3-Benzinpreis) für 1070, Diesel: EUR 0,774,
Tankstelle Brunnbauer Zieglergasse 49 1070 Wien, Quelle: ARBÖ" Die
Antwort-SMS von Ö3 ist gratis.

* per Telefon: ein Anruf beim ARBÖ-Informationsdienst 050 123 und man
erfährt die günstigste Tankstelle.

OTS0098    2004-08-05/11:34

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR

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