Ein Jahr Europäischer Wirtschaftsführerschein in Österreich: Freie Fahrt durch die Wirtschaft

Wien (OTS) - Nach einer vierjährigen Vorbereitungszeit startete
der Europäischen Wirtschaftsführerschein - kurz EBDL - im Sommer 2003 in Österreich. Innerhalb des letzten Jahres hat er sich als Standard der betriebswirtschaftlichen Bildung voll etabliert. MMag. Victor Mihalic, Leiter der EBDL-Repräsentanz Österreich, kann eine erfolgreiche Bilanz ziehen: Bisher haben 1.500 Personen die Wirtschaftsführerschein-Prüfung abgelegt, allein im Juni dieses Jahres waren es über 300 Personen. Mittlerweile kann die Prüfung bereits an 124 Standorten der akkreditierten Bildungsinstitute absolviert werden. Namhafte Unternehmen wie T-Mobile, Baxter, Raiffeisen Informatik oder Xerox haben die Lizenz zur Betriebswirtschaft in ihre Bildungsprogramme aufgenommen. "Die Zufriedenheit aller Beteiligten ist hoch. Über 90 Prozent der AbsolventInnen würden den EBDL weiter empfehlen," erklärt Mihalic.

So auch beim Pharmakonzern Baxter, wo bereits mehr als 100 MitarbeiterInnen den EBDL erfolgreich absolviert haben. "Unsere MitarbeiterInnen sind sicherer im Umgang mit Zahlen und betriebswirtschaftlichen Themen. Dies trägt wesentlich zu einer verbesserten Unternehmenskommunikation bei", meint Mag. Kordula Karlhuber, Human Resources Managerin bei Baxter. Für mögliche BewerberInnen hat Kordula Karlhuber auch einen Tipp parat: "Wer den EBDL vorweisen kann, hat bei Baxter sicher bessere Chancen."

Bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Auch Mag. Karl Fakler, stv. Landesgeschäftsführer des AMS Niederösterreich, bescheinigt InhaberInnen des EBDL bessere Aussichten am Arbeitsmarkt: "Unternehmerisch denkende ArbeitnehmerInnen sichern den Wirtschaftsstandort Österreich. Um die wirtschaftlichen Grundzusammenhänge zu vermitteln haben wir den EBDL in die Kursmaßnahmen für arbeitslose KundInnen aufgenommen und unterstützen auch die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten in KMU´s auf diesem Sektor."

Der EBDL wird nun auch beim AMS Niederösterreich intern forciert. In den nächsten Monaten werden mehr als 70 MitarbeiterInnen des AMS zur EBDL-Prüfung antreten, um sich zu den Themen Bilanzierung, Kennzahlen, Kostenrechnung und Gesellschaftsrecht weiter zu bilden.

Internationaler Standard

Kernstück des Wirtschaftsführerscheins ist ein normiertes Prüfungssystem, das einen einheitlichen Standard betriebswirtschaftlichen Wissens sicherstellt - und das unabhängig davon, wo und bei welchem akkreditierten Bildungsinstitut die zweistündige Prüfung abgelegt wird.

Wie wichtig und erwünscht heute anerkannte Standards in der Bildung sind, unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis aufgrund der Erfolgsstory des ECDL, des Europäischen Computer Führerscheins. Sie ist als Präsidentin der Österreichischen Computergesellschaft, OCG, für die Verbreitung des Computer Führerscheins in Österreich zuständig. Neben den EDV-Kenntnissen sieht auch sie betriebswirtschaftliches Kernwissen als entscheidende Schlüsselqualifikation in der beruflichen Praxis. Daher werden die Organisationen des Computer Führerscheins und des Wirtschaftsführerscheins (ECDL und EBDL) verstärkt kooperieren.

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Kuratorium "Europäischer Wirtschaftsführerschein"
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