- 02.08.2004, 15:24:39
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Fünfmal am Tag Pestizidrückstände - oder doch besser gesundes Gemüse?
Nur Biogemüse reift garantiert ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und ohne leicht lösliche, mineralische Dünger heran.
Wien (OTS) - Mit der Farbenpracht in den Gemüseregalen nehmen auch
die Warnhinweise auf Pestizidbelastungen und
Höchstwertüberschreitungen beim Gemüse zu. Wie ein jüngst von der
EU-Kommission veröffentlichter Monitoring-Bericht zeigt, weist
konventionelles Gemüse teils bedenklich hohe Schadstoffwerte auf. So
waren von den 1628 in Österreich untersuchten Chargen rund 54,6% mit
Pestizidrückständen belastet. In 29,2 Prozent der Proben wurden
Mehrstoffbelastungen mit bis zu zehn Wirkstoffen pro Probe
nachgewiesen. Das besonders Schmackhafte daran: Die Proben wurden
bereits im Jahr 2002 gezogen - das belastete Gemüse ist also von den
KonsumentInnen längst verzehrt worden.
Wer also vom "Pestizid-Konsum" nicht mit zweijähriger Verspätung
erfahren möchte, setzt am besten sofort auf qualitativ hochwertiges
Biogemüse, das garantiert ohne chemisch-synthetische
Pflanzenschutzmittel heranreift.
Ztl.: Biogemüse zeichnet sich durch eine besonders hochwertige
Qualität aus.
Biogemüse erhält seine besondere Qualität durch die Anbaumethode
in der biologischen Landwirtschaft. So verwenden zum Beispiel die
Biobäuerinnen und Biobauern für ihre Gemüsepflanzen natürlichen
Dünger wie Gülle und Mist oder pflanzlichen Kompost.
Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche,
mineralische Dünger (im Volksmund als "Kunstdünger" bezeichnet) sind
im Biolandbau per Gesetz verboten.
Und nicht Chemie, sondern naturverträgliche Maßnahmen schützen das
Biogemüse vor Schädlingen. So werden auf den Biobetrieben robuste und
regional angepasste Gemüsesorten verwendet, die weniger anfällig
gegen Schädlinge sind.
Sogenannte Nützlinge, wie etwa Marienkäfer oder Florfliegen, fressen
oder parasitieren Schädlinge und sind somit wichtige "Helfer" für die
Biobauern.
Aufkeimendes Unkraut wird mechanisch oder thermisch beseitigt, indem
die Unkrautpflanzen z.B. ausgegraben ("gehackt") oder mit Erde
zugeschüttet ("gehäufelt") sowie mittels Hitzeeinwirkung abgeflammt
werden. - Gewiss mehr Arbeit für die Biobäuerinnen und Biobauern,
doch ebenso weitaus mehr Sicherheit, Qualität und Genuss für die
KonsumentInnen.
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über Biogemüse
Wissenswertes über Biogemüse ist nun in einer neuen, kostenlosen
Broschüre der Bioinfo nachzulesen. Praktische Tipps verraten, wie aus
einem Fensterbrett ein aromatischer Bio-Kräutergarten wird. Wann man
sein Lieblingsobst und -gemüse erntefrisch erhält, zeigt ein Blick
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