Kirche 2004 - Abkehr oder neue Hoffnung

Wien (OTS) - Wenn mehr als achtzig Prozent der Österreichischen Gesamtbevölkerung der heimischen katholischen Kirche eine "letzte Chance" einräumen, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen, klingt mehr als Hoffnung durch. Es ist ein Auftrag. Verbunden mit der Forderung, in sehr naher Zukunft schonungslose Aufdeckung zu betreiben und jedenfalls deutliche Konsequenzen zu ziehen.

OEKONSULT, das unabhängige Institut für Kommunikationsforschung und -beratung hat Ende Juli 1131 Österreicher und Österreicherinnen in einer Repräsentativstudie befragt, wie sie im Blickwinkel der aktuellen Vorfälle und Anschuldigungen rund um die Diözese St. Pölten zur heimischen Kirche stehen. Drei Viertel der Befragten erwarten eine für Sie zufrieden stellende Krisenbewältigung durch die kirchlichen Entscheidungsträger innerhalb weniger Wochen oder einiger Monate. 17 Prozent vermuten, dass der Aufklärungsprozess ziemlich lange dauern wird und 6 Prozent geben an, dass überhaupt keine Untersuchungsergebnisse offen gelegt werden. "Diese Erwartungshaltung wird von der Amtskirche nur schwer unerfüllt bleiben können, will man ein weiteres Absinken des Vertrauens des Kirchenvolkes vermeiden. Alle erhobenen Befunde machen deutlich: die Kirche hierzulande gewinnt ihre Chance auf eine neue Ära nicht zuletzt aus der Art und Weise, wie sie Ihre Fähigkeit zum Krisenmanagement demonstriert", verweist OEKONSULT-Chef Joshi M.A. Schillhab auf den roten Faden der aktuellen Bevölkerungsbefragung.

Die gesamte Umfrage: http://www.oekonsult.at/kirche2004/

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