ÖAMTC-Tipp: Über Tauernschleuse ausweichen

Zeitersparnis von rund vier Stunden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Samstagvormittag auf der A10 (Tauern Autobahn) Richtung Süden: Rund 24 Kilometer Stau vor dem Tauerntunnel - das bedeutet für die Autofahrer sechs Stunden im Stau stehen. Doch das muss nicht sein: Die Verkehrsexperten der ÖAMTC-Informationszentrale empfehlen über die Tauernschleuse der ÖBB auszuweichen.

"Kaum ist man aus der Stadt Salzburg draußen, muss man sich schon in den dichten Kolonnenverkehr eingliedern. Ab dem Reittunnel bei Hüttau steht dann praktisch alles", schildert ÖAMTC-Stauberater Thomas Ritzinger die Situation auf der Transitstrecke. Auch auf der direkten Ausweichstrecke, der B99 über den Katschberg, stehen die Autos Stoßstange an Stoßstange.

Die Anfahrtszeit zum Urlaubsort lässt sich am ehesten verkürzen, indem man die Bahnverladung der ÖBB durch die Tauernschleuse zwischen Böckstein in Salzburg und Mallnitz in Kärnten nutzt. "Die Zufahrtsroute ab Bischofshofen über Lend ins Gasteinertal nach Böckstein ist kein Problem, es ist nur ganz wenig Verkehr", so Ritzinger. Vor dem Bahnhof hat sich zwar auch ein rund acht Kilometer langer Stau aufgebaut, dennoch beträgt die Zeitersparnis immerhin vier Stunden, so die ÖAMTC-Informationszentrale. Die Intervalle wurden verkürzt, die Züge verkehren im 45-Minuten Takt. Derzeit stehen noch Kapazitäten zur Verfügung.

Je nach Herkunfts- und Zielort empfiehlt der Club auch großräumige Ausweichstrecken wie den Felbertauern (B108) oder die Pyhrn Autobahn (A9) bis Graz und weiter über die Süd Autobahn (A2) Richtung Kärnten ausweichen.

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ÖAMTC-Informationszentrale / Kn, Bei

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