• 31.07.2004, 10:44:20
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ÖAMTC-Tipp: Über Tauernschleuse ausweichen

Zeitersparnis von rund vier Stunden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Samstagvormittag auf der A10 (Tauern
Autobahn) Richtung Süden: Rund 24 Kilometer Stau vor dem Tauerntunnel
- das bedeutet für die Autofahrer sechs Stunden im Stau stehen. Doch
das muss nicht sein: Die Verkehrsexperten der
ÖAMTC-Informationszentrale empfehlen über die Tauernschleuse der ÖBB
auszuweichen.

"Kaum ist man aus der Stadt Salzburg draußen, muss man sich schon
in den dichten Kolonnenverkehr eingliedern. Ab dem Reittunnel bei
Hüttau steht dann praktisch alles", schildert ÖAMTC-Stauberater
Thomas Ritzinger die Situation auf der Transitstrecke. Auch auf der
direkten Ausweichstrecke, der B99 über den Katschberg, stehen die
Autos Stoßstange an Stoßstange.

Die Anfahrtszeit zum Urlaubsort lässt sich am ehesten verkürzen,
indem man die Bahnverladung der ÖBB durch die Tauernschleuse zwischen
Böckstein in Salzburg und Mallnitz in Kärnten nutzt. "Die
Zufahrtsroute ab Bischofshofen über Lend ins Gasteinertal nach
Böckstein ist kein Problem, es ist nur ganz wenig Verkehr", so
Ritzinger. Vor dem Bahnhof hat sich zwar auch ein rund acht Kilometer
langer Stau aufgebaut, dennoch beträgt die Zeitersparnis immerhin
vier Stunden, so die ÖAMTC-Informationszentrale. Die Intervalle
wurden verkürzt, die Züge verkehren im 45-Minuten Takt. Derzeit
stehen noch Kapazitäten zur Verfügung.

Je nach Herkunfts- und Zielort empfiehlt der Club auch großräumige
Ausweichstrecken wie den Felbertauern (B108) oder die Pyhrn Autobahn
(A9) bis Graz und weiter über die Süd Autobahn (A2) Richtung Kärnten
ausweichen.

(Schluss)
ÖAMTC-Informationszentrale / Kn, Bei

OTS0016    2004-07-31/10:44

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