• 30.07.2004, 13:57:42
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ÖGB-Leutner: ÖGB gegen Abschläge für SchwerarbeiterInnen

Leutner: Abschläge für SchwerarbeiterInnen waren ein Hauptgrund, warum eine Einigung zwischen Regierung und ÖGB nicht zustande gekommen ist

Wien (ÖGB) - "Die von der Regierung vorgeschlagenen Abschläge für
SchwerarbeiterInnen waren einer der Hauptgründe, warum es zwischen
ÖGB und Regierung zu keiner Einigung bei der Harmonisierung gekommen
ist", stellt Dr. Richard Leutner, Leitender Sekretär des ÖGB zu den
Aussagen von Nationalratspräsident Khol im heutigen Mittagsjournal
fest. Khol hatte behauptet, die drei Prozent Abschläge für
SchwerarbeiterInnen seien "bereits ein Sozialpartnervorschlag
gewesen". "Das entspricht nicht den Tatsachen", so Leutner.++++

Aus Sicht der Gewerkschaft sollten die Menschen pro Jahr
Schwerarbeit drei Monate früher ohne Abschläge in Pension gehen
können. Nach zwanzig Jahren Schwerarbeit würde dies einen
Pensionsantritt mit 60 Jahren (Frauen 55) bedeuten. Dies entspricht
auch dem ÖGB-Pensionskonzept der "Österreich-Pension".

ÖGB, 30. Juli
2004
Nr. 533

OTS0108    2004-07-30/13:57

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