"Konsument"-Test: Tintenstrahldrucker

Deutlicher Qualitätssprung. Ersatzpatronen gewichtiger Kostenfaktor.

Wien (OTS) - Im Privatbereich zählt heute das Drucken von Fotos zu den Hauptanwendungen von Farbdruckern. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat daher im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftstests 28 Farb-Tintenstrahldrucker zwischen 45 und 400 Euro unter die Lupe genommen und stellt fest: Enorme Qualitätsverbesserung bei preisgünstigeren Produkten. Aber: Niedrigen Anschaffungskosten folgen oft hohe Ausgaben für Ersatzpatronen.

Farb-Tintenstrahldrucker haben in den vergangenen Jahren einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Selbst im mittleren und unteren Preissegment können Normalanwender akzeptable Fotoausdrucke erwarten. Zwei Drittel der Geräte überzeugen mit "guten" Leistungen - die beste Druckqualität zeigt "Epson Stylus Photo R800", der jedoch mit 400 Euro zu den teuersten Geräten im Test zählt.

Aber nicht nur der Anschaffungspreis ist relevant. Wesentliches Kaufkriterium sind vor allem künftige Ausgaben für Ersatzpatronen und die damit verbundenen Druckkosten. "Konsument" hat nachgerechnet und stellt fest: Selbst gemachte Ausdrucke in vergleichbarer Qualität sind meistens teurer als die Verarbeitung im Fotolabor. Bestes Negativbeispiel dafür ist "Lexmark Z705": Mit 75 Euro ist er zwar günstig in der Anschaffung, ein A4-Farbausdruck um 6,16 Euro verdirbt aber schnell die Freude am Foto. Mit den niedrigsten Druckkosten -0,85 Euro pro A4-Farbseite - im Test punktet hingegen "Canon i560", der um 120 Euro insgesamt viel Leistung für wenig Geld bietet.

Das Kaufkriterium Druckgeschwindigkeit wird hingegen - angesichts der zum Teil horrenden Druckkosten - meist überschätzt, so das Verbrauchermagazin. Die getesteten Drucker benötigen zwischen 1,5 und 30 Minuten für ein A4-Foto.

Eine optimale Fotoqualität erreicht man nur dann, wenn auch das Papier mit der Tinte zusammenpasst. "Konsument" rät daher, die Herstellerempfehlungen einzuhalten.

"Konsument"-Tipp: Linux-Nutzer erkundigen sich am besten vorab, ob es für das gewünschte Modell einen Treiber gibt, der unter Linux installiert werden kann.

Wer keinen PC zuhause hat oder seine Fotos gerne unterwegs ausdruckt, für den ist Direct Photo Printing interessant. Mit dieser Funktion klappt der Direktausdruck von Fotos von der Kamera oder dem Speichermedium problemlos. Wer seine Speicherkarte allerdings wieder für neue Fotoaufnahmen benötigt, muss die Fotos auf dem Computer abspeichern - sonst sind sie für immer verloren.

Mehr zum Thema Direct Photo Printing und zum kabellosen Drucken mittels Akku und Wireless LAN (WLAN) sowie Details zu den Testergebnissen findet der Leser im August-"Konsument" und unter www.konsument.at.

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