- 25.07.2004, 08:42:26
- /
- OTS0003 OTW0003
Sauerschnig: Harmonisierungsmodell der Bundesregierung ist schlechte Basis für Landesebene
FSG im NÖ Landesdienst fordert gerechtes Pensionssystem
St. Pölten, (SPI) - "Grundsätzlich unterstützen wir die Bestrebungen
nach Harmonisierung auch auf Landesebene. Das Harmonisierungsmodell
der Bundesregierung bietet dafür allerdings eine schlechte Basis, da
dieses alte Ungerechtigkeiten fortschreibt", meint die FSG
Personalvertreterin im NÖ Landesdienst, Dr. Gerlinde Sauerschnig. "So
ist es nicht einzusehen, dass Bauern und Gewerbetreibende bei den
Beitragsleistungen besser gestellt sind. Wir fordern daher ein
Pensionssystem für alle Österreicherinnen und Österreichern, das
sozial ausgewogen und gerecht ist", so die SP-Gewerkschafterin
weiter.****
Im Zuge der Pensions- und Besoldungsreform für Landesbedienstete
begrüßt die FSG im Landesdienst Niederösterreich die Pläne zur
Erhöhung der Anfangsbezüge. Zusätzlich fordert die
FSG-Personalvertretung die Einrichtung eines Äquivalents zu den
Abfertigungsansprüchen nach dem ASVG auch für Landesbeamte. Dies ist
neben der Erhöhung der Anfangsgehälter der Landesbeamten ein
wesentlicher Eckpfeiler zur Gleichstellung der Pensionssysteme.
Selbstverständlich muss auch der Beitragssatz der Landesbeamten von
12,55 % auf die Höchstbeitragsgrenze nach dem ASVG in Höhe von 10,25%
zurückgenommen werden. Dies gilt nach dem Grundsatz, dass
einheitliche Leistungen auch einheitliche Beiträge verlangen.
"Angesichts des Umfallers von FCG NÖ Vorsitzenden Alfred Schöls bei
der Abstimmung zur Pensionsreform 2003 ist es jedoch fraglich, ob bei
der Pensions- und Besoldungsreform eine gute Lösung für die
Landesbediensteten zu erzielen ist. Gerade die Pensionsdebatte hat
gezeigt, dass konsequente Interessensvertretung nicht die Stärke des
ÖAABs/FCGs ist", so Sauerschnig abschließend.
(Schluss) ha
OTS0003 2004-07-25/08:42
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN






