• 23.07.2004, 11:23:32
  • /
  • OTS0099 OTW0099

Neue Bestrahlungsgeräte für Donauspital und Lainz

Trotz mehrmonatigem Umbau bleibt Patientenbehandlung voll gewährleistet

Wien (OTS) - Fast 6.700 Wiener und niederösterreichische
Krebs-Patienten wurden im Vorjahr mit Hilfe der zehn
Linearbeschleuniger und zwei Kobaltbestrahlungsgeräte in den
KAV-Krankenhäusern AKH, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Wilhelminenspital,
Krankenhaus Lainz und Donauspital behandelt. "Und der Bedarf an
strahlentherapeutischer Behandlung steigt, denn wir verzeichnen eine
deutliche Zunahme an Krebserkrankungen - vor allem bei Darm-,
Lungen-, Prostata-, und Brustkrebs", erklärt Univ. Prof. Dr. Paul
Sevelda, Gynäkologie-Vorstand am Krankenhaus Lainz und Präsident der
österreichischen Krebsgesellschaft.

Zwölf Stunden Dauereinsatz

Dementsprechend oft stehen die hochspezifischen
Bestrahlungsgeräte im Dauereinsatz. So ist beispielweise die Anlage
im Donauspital täglich einer bis zu zwölfstündigen Dauerbelastung
ausgesetzt. "Zwei Anlagen - eine im Krankenhaus Lainz und die zweite
im Donauspital - müssen nun ersetzt werden", berichtet Univ. Prof.
Dr. Eugen Hauke, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes
(KAV).

Betriebszeiten der bestehenden Anlagen werden verlängert

Die Installation der Geräte, deren Anschaffungskosten jeweils
bei etwa 1,5 Millionen Euro liegen, "benötigt natürlich aufgrund
baulicher Veränderungen, Strahlenschutzmaßnahmen und Ähnlichem einige
Monate Zeit", so Hauke. Der neue Linearbeschleuniger im Donauspital
wird mit Jahreswechsel in Betrieb gehen, die ausgetauschte
Bestrahlungsapparatur in Lainz ist im Mai des kommenden Jahres
einsatzfähig.

Dennoch sei die Patientenbehandlung in den Monaten dazwischen
voll gewährleistet, versichert Hauke: "Es wurde ein detaillierter
Plan ausgearbeitet, die Patienten auf die bestehenden
KAV-Einrichtungen sowie auf das Krankenhaus Wiener Neustadt, dass als
einziges niederösterreichisches Spital über Linearbeschleuniger
verfügt, aufzuteilen." Um die Patienten rechtzeitig darauf aufmerksam
zu machen, habe man auch die Zuweiser bereits vor längerem
informiert. Hauke: "Um die Behandlung im vollen Ausmaß aufrecht zu
erhalten, werden die Betriebszeiten an unseren anderen
Bestrahlungsanlagen entsprechend verlängert."
(Schluss) gn

OTS0099    2004-07-23/11:23

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel