- 23.07.2004, 11:00:41
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Bartenstein: Zusammenschluss mit Petrom macht OMV zum Marktführer entlang der Donau
Größte je erfolgte Auslandsinvestition eines österreichischen Unternehmens - Win-Win-Situation für beide Firmen - Stärkung der österreichisch-rumänischen Beziehungen
Bukarest (BMWA-OTS) - "Der heute vertraglich fixierte
Zusammenschluss von Petrom und OMV ist die größte je erfolgte
Auslandsinvestition eines österreichischen Unternehmens und für beide
Seiten ein großer Erfolg: Die OMV ist damit Marktführer in der Region
vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, und für Petrom ist es ein
wichtiger Schritt, um zu einem bedeutenden Player in der Region zu
werden. Nicht zuletzt werden damit auch die Beziehungen der Länder
Rumänien und Österreich weiter gestärkt", erklärte Wirtschafts- und
Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein heute, Freitag, in Bukarest
anlässlich der Vertragsunterzeichnung durch OMV-Generaldirektor
Wolfgang Ruttenstorfer und den rumänischen Staatspräsidenten Adrian
Nastase.
Mit dem Kaufpreis von 669 Millionen Euro und nach einer weiteren
Kapitalerhöhung um 723 bis 855 Millionen Euro wird die OMV in Zukunft
51 % der SNP Petrom SA halten. Diese Investition stärkt die
zukünftige Position des Unternehmens und führt zu einer Win-Win
Situation für beide Firmen und das Land, ist Bartenstein überzeugt.
OMV rückt ins Spitzenfeld vor
Der Minister wies darauf hin, dass die OMV AG bereits jetzt mit
einem Konzernumsatz von EUR 7,64 Mrd. im Jahr 2003, mit 6.137
Mitarbeitern und einer Marktkapitalisierung von derzeit rund EUR 4,5
Mrd. das größte börsennotierte Industrieunternehmen Österreichs ist.
Durch den Zusammenschluss von Petrom steigert die OMV AG den
Marktanteil in der "Donau-Region" von 13 % auf 18 % und wird so zum
Marktführer. Das Ziel eines 20%-Marktanteils sei in greifbare Nähe
gerückt.
Die OMV sei ein "Parade- und Vorzeigeunternehmen mit einer starken
internationalen Orientierung", das in 12 MOE-Ländern in Refining &
Marketing tätig sei. Exploration und Produktion fänden in 16 Ländern
auf fünf Kontinenten statt. Besonders hob der Minister hervor, dass
der OMV durch den Zusammenschluss neue Ölreserven von 1 Mrd. Barrel
zur Verfügung stünden.
OTS0087 2004-07-23/11:00
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