HTP: Gegengeschäfte mit EADS funktionieren gut

Neudörfl (bei Wien)/Fohnsdorf (OTS) - Entgegen der heutigen Medienberichterstattung stellt HTP klar, dass die Zusammenarbeit mit EADS ausgezeichnet funktioniert. Die Missinterpretation der Aussagen im Rahmen des gestrigen Pressegespräches in Graz sind Vorstandsvorsitzendem Siegwald Töfferl nicht nachvollziehbar. Tatsache ist, so Töfferl weiter, dass die HTP bereits rd. EUR 81 Mio an Gegengeschäften abschließen konnte.

Darüber hinaus schlug Töfferl insbesondere für die kleineren Zuliefererbetriebe der Automobilindustrie in der Obersteiermark eine gemeinsame Initiative vor, um künftig stärker von den Kompensationsgeschäften zu profitieren. Als Beispiel kann das bereits bestehende und gut funktionierende Netzwerk des Geschäftsbereiches Aircraft der HTP herangezogen werden. "HTP hat das Glück, über gefestigte Beziehungen zu den Unternehmen des Luftfahrtkonzerns EADS zu verfügen. Für kleinere Betriebe ist ein direkter Zugang zu großen, führenden Unternehmen wie Airbus nahezu unmöglich. Über Businesspartnerschaften und Sublieferungen ist es jedoch auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) möglich, von den Kompensationsgeschäften zu profitieren", stellt Siegwald Töfferl fest. HTP konnte auf Basis der Gegengeschäftsvereinbarungen bereits drei attraktive Aufträge für das Großraumpassagierflugzeug Airbus A380 gewinnen, die vollständig am steirischen HTP-Standort Fohnsdorf abgewickelt werden. In die Abarbeitung diese Aufträge sind kleine Unternehmen der Region Aichfeld-Murboden direkt und maßgeblich miteingebunden.

Die nach Vertragsunterzeichnung für den Eurofighterankauf bestehenden Koordinationsdefizite zwischen der klein- und mittelstrukturierten österreichischen Wirtschaft und dem Weltkonzern EADS konnten durch zielorientierte Gespräche aller beteiligten Institutionen deutlich verbessert werden. Wie Töfferl erklärt, "kann für den Standort Fohnsdorf angeführt werden, dass alle maßgebenden Stellen an einem Strang ziehen, um für die steirische Wirtschaft die bestmögliche Breitenwirkung zu erzeugen. HTP sieht es als moralische Verpflichtung, bei der Subvergabe von Teilaufträgen in den A380-Projekten die sehr leistungsfähige regionale Wirtschaft besonders zu berücksichtigen. Ohne die in den letzen Monaten mit Unterstützung aller maßgeblichen Institutionen (BMWA, WK, IV, ARGE OFFSET, etc.) aufgebauten guten Beziehungen zu den Partnerunternehmen des Eurofighterkonsortiums wäre die positive Entwicklung des Geschäftsbereiches Aircraft der HTP nicht möglich gewesen. Die in einzelnen Artikeln über die gestrige Pressekonferenz überzeichnet dargestellte schlechte Koordination der Gegengeschäfte gilt nur für die Anfangsphase nach der Vertragsunterzeichnung. Derzeit besteht eine sehr gutes Einvernehmen und auf Basis unserer Kompetenz die Aussicht auf weitere Aufträge". "Wir sollten uns ab sofort nur noch mit den sich bietenden zukünftigen Möglichkeiten auseinandersetzen und nicht längst überholte Unzulänglichkeiten breittreten", fordert Töfferl ein, "ganz im Sinne einer positiven Entwicklung der österreichischen Wirtschaft!"

Natürlich achtet die EADS wie jedes erfolgreiche Unternehmen bei der Auftragsvergabe vor allem auf die Kompetenz, die Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität der Zulieferer. "In der Steiermark haben sich in den vergangenen Jahren viele technologisch anspruchsvolle Betriebe angesiedelt, die durchaus den hohen Qualitätsstandards der EADS entsprechen können", wirbt Töfferl für die steirische Region.

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Mag. Siegwald Töfferl
CEO, Vorstandsvorsitzender
HTP AG
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