- 21.07.2004, 11:18:10
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Walch: ÖBB-Frühpensionierung: Haberzettl wollte Reformen nicht umsetzen
Moldaschl war verlängerter Arm Haberzettls
Wien, 2004-07-21 (fpd) - Nicht Vizekanzler und Verkehrsminister
Hubert Gorbach ist laut FPÖ-Abgeordnetem Max Walch Schuld an der
zwangsweisen Pensionierung von ÖBB-Personalchef Wolfgang Moldaschl,
sondern Eisenbahngewerkschafter Wilhelm Haberzettl trage die
Hauptverantwortung dafür. ****
"Haberzettl hat sich geweigert, eben dieses alte System aufzugeben,
vorgegebene Reformen umzusetzen und das Dienstrecht eben so zu
ändern, damit die Pragmatisierung abgeschafft werden kann. Für die
Bevölkerung ist es ohnehin unverständlich, daß es so etwas noch gibt.
In der Privatwirtschaft wäre das unvorstellbar", meinte Walch.
Moldaschl sei nichts anderes als der verlängerte Arm Haberzettls
gewesen, der lieber die Arbeit der Gewerkschaft erledigt habe. "Er
hat die Beschlüsse des Vorstandes einfach nicht zur Kenntnis
genommen. Er war nicht bereit, die ÖBB auf neue Schienen zu setzen.
Und er hat sich geweigert, Aufträge des Vorstandes. durchzuziehen",
stellte Walch fest. Nach dem Beamtendienstrecht habe es nur die eine
Möglichkeit gegeben, Moldaschl in die Frühpension zu schicken.
(Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0078 2004-07-21/11:18
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