- 21.07.2004, 11:01:46
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Exekutivgewerkschaft und KdEÖ warnen: Exekutivplanstellen von der Größe Oberösterreichs bereits abgebaut
Wien (OTS) - Mit einem dramatischen Appell gehen heute
Exekutivgewerkschaftsvorsitzender Leopold Keiblinger, sein
Stellvertreter Franz Sonnleithner und der Bundesvorsitzende der
Kameradschaft der Exekutive Österreichs - KdEÖ, Wolfgang Kastner an
die Öffentlichkeit.
Im Zeitraum von Jänner 1995 bis Dezember 2002 sind österreichweit
insgesamt 2.721 Polizei-, Gendarmerie- und Kriminalbeamte eingespart
worden. Rechnet man die Budgetvorgaben für 2003 und 2004 hinzu, so
wurden insgesamt sogar 3.977 Exekutivbeamte abgebaut. "In einem
bildhaften Vergleich ausgedrückt heißt das, dass beispielsweise
Oberösterreich mittlerweile ohne einen Polizei-, Gendarmerie- oder
Kriminalbeamten dasteht", führt Kastner aus.
Legt man diese Personaleinsparungen auf die Dienststellenebene um,
so bedeutet das, dass österreichweit rund 250 Gendarmerieposten, 150
Polizeiwachzimmer und etwa zwei Kriminalkommissariate in Wien kein
Personal hat.
"Allein in Anbetracht der steigenden Kriminalität, wollen wir von
der Politik eine entschlossene Rücknahme der Personaleinsparungen für
2003 und 2004. Damit hätten wir rund 1.256 Exekutivbeamte mehr für
die Sicherheit in unserem Land", erklärt Leopold Keiblinger
abschließend.
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