- 21.07.2004, 08:00:00
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Hilfswerk begrüßt "Freiwilliges Engagement im Sozialbereich" - Modell aus Kärnten könnte Vorbild sein
Vize-Präsidentin Elisabeth Scheucher präsentiert gute Erfahrungen mit GymnasiastInnen in Gurk
Wien (OTS) - Das Hilfswerk begrüßt die Vorschläge Jugendliche und
Erwachsene für die Arbeit in Sozial- und Gesundheitsberufen zu
interessieren. "Natürlich muss es eine entsprechende fachliche
Ausbildung geben, die auch mit einem anerkannten Zertifikat belohnt
wird", sagt die Präsidentin des Kärntner Hilfswerks und
Hilfswerk-Vize-Präsidentin Elisabeth Scheucher.
Als Beispiel könne das "Sozialvolontariat" dienen, das das
Kärntner Hilfswerk mit dem Gymnasium Gurk seit dem Jahr 2000
erfolgreich durchführt. Dort können die Schülerinnen und Schüler ab
der 6. Klasse auf freiwilliger Basis Theorie- und Praxiskurse
belegen. Der Abschluss als "SozialvolontärIn " nach einem Jahr hilft
bei Bewerbungen für Stellen in Sozial- und Gesundheitsberufen, der
Abschluss als "Fach-Heimhilfe" nach zwei Jahren ist bereits eine
fertige Berufsausbildung. "Man muss es BerufseinsteigerInnen und
-wiedereinsteigerInnen möglichst leicht machen, es auch einmal mit
einem Sozial- oder Gesundheitsberuf zu versuchen", sagt Scheucher
abschließend.
Das Österreichische Hilfswerk ist mit seinen Landesverbänden und
dem Hilfswerk Austria einer der größten österreichischen Anbieter
sozialer Dienstleistungen. Es beschäftigt 7.500 MitarbeiterInnen und
erwirtschaftet in den Geschäftsbereichen Hilfe und Pflege, Kinder-
und Jugendbetreuung, sowie Beratung und Bildung einen Jahresumsatz
von Euro 130 Millionen und ist auch als Hilfsorganisation in
Krisengebieten sehr aktiv.
OTS0005 2004-07-21/08:00
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