Steibl: Elternteilzeit ist immer noch die Entscheidung der Familien

Katholischer Familienverband redet eigenes Kernthema schlecht

Wien, 19. Juli 2004 (ÖVP-PK) Als "äußerst verwunderlich" bezeichnete heute, Montag, ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl die Kritik des Katholischen Familienverbands an der Elternteilzeit. "Gerade der Katholische Familienverband heftet sich auf die Fahnen wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Wohl des Kindes sind. Damit lässt sich nicht vereinbaren, die einmalige Chance der Elterteilzeit schlecht zu reden und zu behaupten, es handle sich um einen Bumerang." Ein Gesetz sei dazu da, um Rahmenbedingungen zu schaffen, für die sich jeder freiwillig entscheiden könne. "Letztlich ist und bleibt die Elternteilzeit selbst noch immer die Entscheidung der Familien", so Steibl. ****

Die ÖVP-Familiensprecherin nannte als eine der zahlreichen Verbesserungen die Verkürzung der pensionsbegründenden Beitragszeiten, ab Einführung des Pensionskontos, von 15 auf sieben Jahre. Steibl sieht vor allem Erleichterungen für Mütter, die trotz einer Vielzahl an Kindererziehungszeiten die notwendigen Versicherungsjahre nicht erreicht haben. Darüber hinaus bringe die Pensionsharmonisierung eine Verdoppelung der Berechnung von Kindererziehungszeiten. "Künftig gelten vier Jahre Kindererziehung als vier volle Beitragsjahre für die Pensionen", betonte Steibl abschließend.

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