NÖGKK: Gesundheits-Partnerschaft statt Landesgesundheitsagenturen

St. Pölten (OTS) - Wenn es um Pilotprojekte geht, die zu Verbesserungen im Gesundheitswesen führen, zeigt sich die NÖGKK natürlich kooperationsbereit. Allerdings lehnt der Obmann der NÖGKK, Gerhard Hutter, die von LR Sobotka ins Gespräch gebrachte Landesgesundheitsagentur als zusätzliche bürokratische Hürde schlichtweg ab.

Hutter dazu: "Wir haben mit der Gesundheits-Partnerschaft bereits vor Monaten ein Kooperationsmodell auf Länderebene vorgestellt, das alle Akteure im Gesundheitswesen einbindet, ohne dabei neue Bürokratie zu erzeugen."

Vorrangiges Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Leistungen dort anzusiedeln, wo sie in der aus Patientensicht optimalen Qualität am kostengünstigsten angeboten werden können. Durch eine gleichzeitig stattfindende, objektive Qualitätskontrolle der Leistungsangebote wird der gleiche Zugang für Alle zum Gesundheitswesen gesichert. Ein tragendes Element dieses Modells sind transparente Kostenstrukturen und eine Einbeziehung der Finanziers in die Entscheidungsfindung.

"Es kann nicht sein, dass die Länder mit einem relativ geringen Finanzierungsanteil das Sagen haben, während die soziale Krankenversicherung als Hauptzahler ins System zum Verwalter ohne Mittel und ohne Mitspracherecht degradiert wird. Es muss daher eine Einflussnahme entsprechend der Größe des jeweiligen Zahlungsflusses gesichert sein. Die Gesundheits-Partnerschaft basiert auf bereits funktionierenden Modellen, die den Patienten in den Mittelpunkt stellen und nachweisbare Erfolge erzielt haben. Die Landesgesundheitsagenturen haben dagegen als Grundlage ein völlig unausgereiftes Konzept und sind daher abzulehnen!", schließt Obmann Hutter.

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