- 19.07.2004, 12:04:27
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Lopatka zu Zivildienst: SPÖ gefährdet Zivildiensteinrichtungen
Ergebnisse der Reformkommission abwarten
Wien, 19.Juli 2004 (ÖVP-PK) Da es zu einer Verkürzung des
Wehrdienstes kommen werde, sei es "sinnvoll, angebracht und
notwendig", eine adäquate Verkürzung des Zivildienstes vorzunehmen,
sagte heute, Montag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold
Lopatka. "Eine Verkürzung auf sechs Monate ist aber nach Aussagen
von Vertretern der Einrichtungen, die Zivildiener beschäftigen,
nicht tragbar ", sagte Lopatka ****
Lopatka verwies auf diesbezügliche Aussagen des
Geschäftsführers der Zivildienstverwaltungs-GesmbH, Andreas
Achreiner, in einem Interview mit den APA-Online-Journalen (28.5.
2004). In diesem Interview habe Achrainer die Verkürzung auf sechs
Monate als "Wunschdenken" und "nicht tragbar" von Seiten der
Einrichtungen bezeichnet. "Für manche Organisationen wäre dies wohl
auch Existenz gefährdend", erklärte Lopatka. Abgesehen davon sei es
verfrüht, die Forderung nach einer Verkürzung des Zivildienstes auf
sechs Monate als "conditio sine qua non" darzustellen, wie dies
Vertreter von SPÖ und Grünen tun, sagte Lopatka. "Die
Reformkommission steht am Beginn ihrer Arbeit. Es wäre also
sinnvoll, wenn man die Ergebnisse der dort vertretenen Experten
abwartet, ehe man mit derartigen Forderungen, die zu Lasten der
betroffenen Organisationen gehen, in die Diskussion einsteigt", so
Lopatka in Richtung von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer und Grünen-
Zivildienstsprecherin Theresia Haidlmayer.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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