Lopatka zu Zivildienst: SPÖ gefährdet Zivildiensteinrichtungen

Ergebnisse der Reformkommission abwarten

Wien, 19.Juli 2004 (ÖVP-PK) Da es zu einer Verkürzung des Wehrdienstes kommen werde, sei es "sinnvoll, angebracht und notwendig", eine adäquate Verkürzung des Zivildienstes vorzunehmen, sagte heute, Montag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. "Eine Verkürzung auf sechs Monate ist aber nach Aussagen von Vertretern der Einrichtungen, die Zivildiener beschäftigen, nicht tragbar ", sagte Lopatka ****

Lopatka verwies auf diesbezügliche Aussagen des Geschäftsführers der Zivildienstverwaltungs-GesmbH, Andreas Achreiner, in einem Interview mit den APA-Online-Journalen (28.5. 2004). In diesem Interview habe Achrainer die Verkürzung auf sechs Monate als "Wunschdenken" und "nicht tragbar" von Seiten der Einrichtungen bezeichnet. "Für manche Organisationen wäre dies wohl auch Existenz gefährdend", erklärte Lopatka. Abgesehen davon sei es verfrüht, die Forderung nach einer Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate als "conditio sine qua non" darzustellen, wie dies Vertreter von SPÖ und Grünen tun, sagte Lopatka. "Die Reformkommission steht am Beginn ihrer Arbeit. Es wäre also sinnvoll, wenn man die Ergebnisse der dort vertretenen Experten abwartet, ehe man mit derartigen Forderungen, die zu Lasten der betroffenen Organisationen gehen, in die Diskussion einsteigt", so Lopatka in Richtung von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer und Grünen-Zivildienstsprecherin Theresia Haidlmayer.

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