Landauer zu Brauner: Wo bleibt die von Häupl versprochene Pflegemilliarde?

Angekündigte Maßnahmen kommen spät, sind aber begrüßenswert - Verantwortung für katastrophale Situation trägt alleine die Stadt Wien

Wien (OTS) - Wien, 2004-07-15 (fpd) - "Die neue SP-Gesundheitsstadträtin Mag. Renate Brauner hat auch in ihren heutigen Aussagen keinerlei Angaben darüber gemacht, ob und in welchem Zeitraum und Umfang die von Bürgermeister Häupl angekündigte Pflegemilliarde umgesetzt wird. Häupl hat bereits im Herbst diese Forderung der Freiheitlichen aufgegriffen und versprochen eine Milliarde Euro für den Pflegebereich in Wien zur Verfügung zu stellen. Bis heute gibt es jedoch keinerlei konkrete Hinweise bezüglich der Finanzierung", so heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer.

Landauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die von Brauner angekündigten Maßnahmen, wie die Abschaffung der kollegialen Führung und die Schaffung individueller Betreuungsangebote zu begrüßen seien, jedoch reichlich spät kämen. "Die Freiheitlichen haben immer wieder auf die vorhandenen Missstände aufmerksam gemacht und derartige Forderungen in den vergangenen Jahren in duzenden Anträgen und Anfragen erhoben. Seitens der SPÖ wurde diesbezüglich immer wieder verschleiert, zugedeckt und gemauert", kritisierte die FP-Stadträtin.

Empört zeigte sich Landauer über die Äußerung Brauners bezüglich der Verantwortlichkeit des Bundes. "Die vorhandenen Missstände sind hausgemacht. Die Verantwortung für die katastrophale Situation trägt alleinig die Wiener SPÖ-Stadtregierung. Brauner und Häupl sind aufgefordert, endlich Geld der Stadt Wien in die Hand zu nehmen und rasch Verbesserungen für Pflegebedürftige zu schaffen", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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