- 15.07.2004, 11:00:31
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Landauer zu Brauner: Wo bleibt die von Häupl versprochene Pflegemilliarde?
Angekündigte Maßnahmen kommen spät, sind aber begrüßenswert - Verantwortung für katastrophale Situation trägt alleine die Stadt Wien
Wien (OTS) - Wien, 2004-07-15 (fpd) - "Die neue
SP-Gesundheitsstadträtin Mag. Renate Brauner hat auch in ihren
heutigen Aussagen keinerlei Angaben darüber gemacht, ob und in
welchem Zeitraum und Umfang die von Bürgermeister Häupl angekündigte
Pflegemilliarde umgesetzt wird. Häupl hat bereits im Herbst diese
Forderung der Freiheitlichen aufgegriffen und versprochen eine
Milliarde Euro für den Pflegebereich in Wien zur Verfügung zu
stellen. Bis heute gibt es jedoch keinerlei konkrete Hinweise
bezüglich der Finanzierung", so heute die Gesundheitssprecherin der
Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer.
Landauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die von Brauner
angekündigten Maßnahmen, wie die Abschaffung der kollegialen Führung
und die Schaffung individueller Betreuungsangebote zu begrüßen seien,
jedoch reichlich spät kämen. "Die Freiheitlichen haben immer wieder
auf die vorhandenen Missstände aufmerksam gemacht und derartige
Forderungen in den vergangenen Jahren in duzenden Anträgen und
Anfragen erhoben. Seitens der SPÖ wurde diesbezüglich immer wieder
verschleiert, zugedeckt und gemauert", kritisierte die FP-Stadträtin.
Empört zeigte sich Landauer über die Äußerung Brauners bezüglich der
Verantwortlichkeit des Bundes. "Die vorhandenen Missstände sind
hausgemacht. Die Verantwortung für die katastrophale Situation trägt
alleinig die Wiener SPÖ-Stadtregierung. Brauner und Häupl sind
aufgefordert, endlich Geld der Stadt Wien in die Hand zu nehmen und
rasch Verbesserungen für Pflegebedürftige zu schaffen", so Landauer
abschließend. (Schluss) lb
Rückfragehinweis:
FP-Wien/4000 81798
OTS0104 2004-07-15/11:00
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