Pfeifenberger: Reformen im Schulbereich notwendig!

Klagenfurt, 2004-07-14 (fpd) "Landesrat Dr. Josef Martinz soll mit seinen Äußerungen zum Thema Schulpolitik die Kärntner Bevölkerung nicht unnötigerweise verunsichern", forderte heute der freiheitliche Landeshauptmannstellvertreter Ing. Karl Pfeifenberger.

Auch Kollege Martinz sei bei der am 13. Juli im Rahmen der Regierungssitzung stattgefundenen Präsentation anwesend gewesen und müsste registriert haben, dass es bedingt durch die stark sinkenden Schülerzahlen in Kärnten zwangsläufig zu Veränderungen der ländlichen Schulstruktur kommen müsse.

Das Regierungskollegium habe sich nach positiver Diskussion darauf geeinigt, ein regionales Standortkonzept zu erstellen und damit den Gemeinden als gesetzlichen Schulerhaltern Vorschläge für eine Neustrukturierung anzubieten. Grundsätzlich stehe nicht die Schließung von Schulen, sondern eine sinnvolle Neuausrichtung der ländlichen Schulstruktur im Vordergrund, so Pfeifenberger.

Wesentliche des vorgeschlagenen Programms sind:

  • Die Förderrichtlinien des Schulbaufonds sind festzulegen, dass langfristig gesicherte Standorte bestens ausgestattet werden können, um die Qualität des Unterrichts zu heben.
  • Ausbau des Nachmittagsangebotes.
  • Organisation der Schulerhaltung im Volksschulbereich auf regionaler Ebene

Herrn Kollegen Martinz könne nur empfohlen werden, diese positiven Ansätze mitzutragen und seinen politischen Einfluss in Wien geltend zu machen, um Kärnten im Zuge des Finanzausgleichs die notwendige Unterstützung zu sichern.

"Martinz hat diesen Beschluss zu 100 % mitgetragen und soll nicht das "ÖVP-Montag/Dienstag-Syndrom" seines Vorgängers auf Dienstag/Mittwoch verlegen", schließt LHStv. Pfeifenberger.

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