- 14.07.2004, 11:32:27
- /
- OTS0094 OTW0094
VP-Feldmann: Schildbürgerstreich um Verkehrsschilder
"Weibliche" Schilder haben mit Gleichbehandlung nichts zu tun
Wien (VP-Klub) "Den Verkehr in Wien bringt Schicker mit seinen
großartigen Ideen regelmäßig zum Erliegen, jetzt will er von seinem
Versagen ablenken, indem er sich mit einer angeblichen
Gleichbehandlungsaktion schmücken will", so ÖVP Wien Frauensprecherin
LAbg. Barbara Feldmann zu Schickers Ankündigung Verkehrsschilder
geschlechtsneutral gestalten zu wollen.
Mit Gleichbehandlung hat die Idee, Verkehrsschilder zu
´verweiblichen´, absolut nichts zu tun, meint die ÖVP Wien
Frauensprecherin. Vielmehr dürfte es Schicker, so wie einigen
selbsternannten Genderspezialisten und -spezialistinnen nur um eine
rein plakative Dokumentation angeblicher Gleichbehandlung nach außen
gehen. Die wahren Probleme, wie beispielsweise geeignete
Rahmenbedingungen für alleinerziehende, berufstätige Mütter zu
schaffen, bleiben davon unberührt und nach wie vor ungelöst,
kritisiert Feldmann.
Auch würde eine Umbeschilderung einen enormen volkswirtschaftlichen
Aufwand bedeuten. Die dafür notwendigen Mittel könnten wohl
sinnvoller eingesetzt werden, meint Feldmann.
Ebenso dürfte Schicker und Genossen nicht bekannt sein, dass es in
der deutschen Sprache keine Worte gibt, die mittendrin ein ´i´ als
Großbuchstaben vorsehen. Auch im Duden ist darüber nichts zu finden,
stellt Feldmann fest.
"Verkehrsstadtrat Schicker soll danach trachten, die hausgemachten
Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen. Er soll
Gleichbehandlungsfragen Kompetenteren überlassen, die deutsche
Sprache nicht verhunzen und nicht den 1. April schon im Juli
stattfinden lassen", schließt Feldmann.
OTS0094 2004-07-14/11:32
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR






