Rossmann: Lehrern mit Behinderungen soll Zugang zum Berufsleben ermöglicht werden

Wien, 2004-07-09 (fpd) - Hinkünftig soll für Lehrerinnen und Lehrer mit körperlichen- und Sinnesbehinderungen die Möglichkeit geschaffen werden, ihrem erlernten Beruf nachzukommen. FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann sprach heute im Plenum des Nationalrates von einem historischen Beschluss. Damit werde Chancengleichheit auch für jene ermöglicht, die bisher ihr Lehramt nicht ausüben konnten bzw. nicht einmal den Zugang zum Studium hatten. ****

Die Bundesregierung sei angetreten, unter anderem die Versäumnisse der letzten Jahre - auch in sozialpolitischer Hinsicht - aufzuholen, betonte Rossmann. Heftige Kritik übte sie an der Wiener Gebietskrankenkasse, die sich - als einzige Krankenkasse in Österreich - weigere, die Zuzahlung zu Gleitsichtbrillen zu leisten und damit einmal mehr beim Patienten eine Zwei-Klassen- Gesellschaft einführe. "Das ist Sozialpolitik in der rot-dominierten Wiener-Gebietskrankenkasse", so Rossmann. "Wir werden alles unternehmen - auch in der Bildungspolitik - dass die Jugend in Zukunft diese Dinge klarer sehen kann." (Schluss)

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