Scheuch: Laufend steigende Benzinpreise sind nicht länger tragbar

Landeshauptleute aufgefordert, endlich dem Kärntner Modell zu folgen, landeseigene Tankstellen zu öffnen

Wien, 2004-07-09 (fpd) - Es sei ein untragbarer Zustand, dass die Benzinpreise vor jedem Wochenende in die Höhe schnellen. "Was die Tankstellenlobbys hier aufführen, ist nicht länger tragbar. Einige wenigen Konzerne verdienen sich auf Kosten der Bürger eine goldene Nase", so der freiheitliche Generalsekretär Uwe Scheuch. "Viele dieser Preisanstiege sind überhaupt nicht nachvollziehbar und deshalb auch aufs schärfste zu verurteilen."

Kritik übte Scheuch in diesem Zusammenhang an den österreichischen Autofahrerklubs, die nicht wirklich zu einer Änderung der Situation beitragen würden. "Die parteipolitisch organisierten Klubs, ÖAMTC und ARBÖ, zeigen nicht wirklich Kampfwillen, hier etwas zu verändern. Nur reden nützt nichts, wir werden Taten setzen müssen", so Scheuch weiter. Als Beispiel, wie so etwas funktionieren könnte verwies Scheuch auf die Vorgangsweise des Kärntner Landeshauptmannes, Dr. Haider. "LH Haider hat verantwortungsvoll und unbürokratisch gehandelt und in Kärnten mehrere Tankstellen, die dem Land gehören, für die Autofahrer geöffnet. Das ist freiheitliche Handschrift, wie wir sie uns vorstellen", so Scheuch. "Nicht reden, sondern handeln".

In diesem Zusammenhang forderte der FPÖ-Generalsekretär auch die anderen Landeshauptleute auf, endlich aktiv zu werden und in ihren Ländern die Tankstellen zu öffnen. "Es muss doch möglich sein, dass die Landesfürsten von Rot und Schwarz hier dem Modell Haiders folgen, und die Macht des Handelns an sich reißen. Sollte hier nicht bald was geschehen, werden sich die Freiheitlichen dementsprechende Schritte überlegen", gab Scheuch unmissverständlich zu verstehen.

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