Öffentlicher Nahverkehr: Eder lehnt Kukacka-Vorstoß ab

Wien (SK) SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder steht der Absicht
von Verkehrsstaatssekretär Kukacka, der den öffentlichen Nahverkehr privatisieren will, ablehnend gegenüber. Wie Eder am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte, sei dies "eindeutig der falsche Weg". Dass es dafür positive internationale Beispiele gebe, wie Kukacka gemeint hat, ist für Eder nicht nachvollziehbar. "Schlechtere Verbindungen zu höheren Preisen sind keine Empfehlung zur Nachahmung", sagte Eder. ****

Die Stadt Wien habe gezeigt, dass ein gutes Angebot im öffentlichen Nahverkehr von den Kunden angenommen werde, betonte Eder und fügte hinzu: "Wenn Kukacka schon nach Vorbildern sucht, solle er sich an Wien ein Beispiel nehmen." Die SPÖ wende sich jedenfalls gegen die Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs, hielt Eder fest. Als richtigen Weg skizzierte der SPÖ-Verkehrssprecher: das Angebot verbessern und für die Kunden leistbar halten.

Insgesamt warnt Eder davor, dass die ÖVP "nach dem Desaster, das sie bei den ÖBB angerichtet hat, sich nun den gesamten öffentlichen Nahverkehr vornehmen will. Die Kunden und die Beschäftigten in den Verkehrsunternehmen müssen das tatsächlich als gefährliche Drohung auffassen." (Schluss) wf

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