• 09.07.2004, 12:31:32
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  • OTS0137 OTW0137

Öffentlicher Nahverkehr: Eder lehnt Kukacka-Vorstoß ab

Wien (SK) SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder steht der Absicht
von Verkehrsstaatssekretär Kukacka, der den öffentlichen Nahverkehr
privatisieren will, ablehnend gegenüber. Wie Eder am Freitag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte, sei dies "eindeutig der
falsche Weg". Dass es dafür positive internationale Beispiele gebe,
wie Kukacka gemeint hat, ist für Eder nicht nachvollziehbar.
"Schlechtere Verbindungen zu höheren Preisen sind keine Empfehlung
zur Nachahmung", sagte Eder. ****

Die Stadt Wien habe gezeigt, dass ein gutes Angebot im
öffentlichen Nahverkehr von den Kunden angenommen werde, betonte Eder
und fügte hinzu: "Wenn Kukacka schon nach Vorbildern sucht, solle er
sich an Wien ein Beispiel nehmen." Die SPÖ wende sich jedenfalls
gegen die Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs, hielt Eder
fest. Als richtigen Weg skizzierte der SPÖ-Verkehrssprecher: das
Angebot verbessern und für die Kunden leistbar halten.

Insgesamt warnt Eder davor, dass die ÖVP "nach dem Desaster,
das sie bei den ÖBB angerichtet hat, sich nun den gesamten
öffentlichen Nahverkehr vornehmen will. Die Kunden und die
Beschäftigten in den Verkehrsunternehmen müssen das tatsächlich als
gefährliche Drohung auffassen." (Schluss) wf

OTS0137    2004-07-09/12:31

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