Scheuch: Bauernversicherung: Einigung auf konstruktiven Kompromiß

Zusammenführung der gewerblichen und der Bauernkrankenkasse ist Schritt in die richtige Richtung

Wien, 2004-07-09 (fpd) - "Es gibt natürlich ein strukturelles Problem in der Bauernkrankenkasse", erklärte der freiheitliche Generalsekretär und Agrarsprecher Uwe Scheuch in seinem heutigen Debattenbeitrag. Vieles sei in den letzten Jahren nicht so gut gelaufen, die Strukturprobleme der Bauernschaft seien nicht zu leugnen. Es gebe viele Bereiche, in denen Veränderungen dringend nötig seien. ****

Faktum sei aber, daß etwas geschehen müsse, betonte Scheuch. Es gebe vom Sozialversicherungsträger sehr wohl die Bereitschaft, etwas beizutragen. "Die Zusammenführung der gewerblichen und der Bauernkrankenkasse sehe ich als einen Schritt in die richtige Richtung." Die Harmonisierung werde funktionieren, bei der Krankenversicherung und auch bei den Pensionskassen, zeigte sich Scheuch überzeugt. Man werde ein gutes Ergebnis präsentieren. Dann werde es auch den Grünen schwer fallen, Nein zu sagen.

Scheuch verwies darauf, daß es eine offizielle Berufsvertretung der Bauern gebe, nämlich die Landwirtschaftskammer. Diese stehe zu hundert Prozent hinter der Gesetzesnovelle. Es seien hier sehr viele Bereiche abgedeckt. "Wir werden auch darauf schauen, daß es noch einmal eine Diskussion um die Höchstbemessungsgrundlage gibt", sagte Scheuch. Es könne aber nicht sein, daß die Diskussion nur auf dem Rücken der Bauern geführt werde. Man habe sich auf einen konstruktiven Kompromiß geeinigt, sagte Scheuch. Die Bauern würden dies auch verstehen. (Schluß)

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