Österreichische IPv6 Task Force bestimmt Helmut Leopold zum Präsidenten

Wien (OTS) - Kickoff Meeting der Task Force am 8. Juli erfolgt -Breite Kooperationsplattform für die nächste Generation des Internets auf Initiative von Telekom Austria - Website www.austria.ipv6tf.org mit vielen Informationen und Multimedia-Features

DI Helmut Leopold, Leiter Plattform- und Technologiemanagement von Telekom Austria, wurde von den Gründungsmitgliedern der österreichischen IPv6 Task Force gestern zu ihrem ersten Präsidenten bestimmt. Das Internet-Protokoll Version 6 (IPv6) bringt die umfassendste Änderung der Internet-Infrastruktur seit 20 Jahren und die nächste Generation des Internets. IPv6 wird das derzeit verwendete IPv4 in den kommenden Jahren schrittweise ersetzen. Am Donnerstag, den 8. Juli 2004, wurde die österreichische IPv6 Task Force im Rahmen eines Kickoff Meetings, bei dem Kapsch CarrierCom AG als Gastgeber fungierte, aus der Taufe gehoben.

"IPv6 ist ein zentraler Baustein der Innovationen der Zukunft. Durch nachhaltige Investitionen in die Netzinfrastruktur wird IPv6 dem Wirtschaftsstandort Österreich entscheidende neue Impulse verleihen", erklärt Helmut Leopold. "Wir sehen IPv6 als Basis für die Internet-Anwendungen der Zukunft und freuen uns daher, gemeinsam eine österreichische IPv6 Task Force ins Leben gerufen zu haben, die den Dialog mit allen Beteiligten auf nationaler und internationaler Ebene fördert". Helmut Leopold ist neben seiner Tätigkeit für Telekom Austria u.a. auch Evaluator der EU Forschungsprogramme für die Europäische Kommission und Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Wien, wo er seit 1997 eine Vorlesung über Breitbandkommunikation hält.

Im Rahmen des "1. österreichischen IPv6 Kolloquiums" am 31. März 2004 in der Unternehmenszentrale von Telekom Austria hatte sich eine breite nationale Plattform formiert, die die Rahmenbedingungen und die Roadmap für IPv6 in Österreich schafft. Beteiligt sind neben dem Initiator Telekom Austria die Universität Wien, die Regulierungsbehörde RTR, Siemens, HP, Alcatel, Cisco, IBM, Kapsch, Microsoft und Juniper. Die Teilnahme an der Task Force steht allen natürlichen und juristischen Personen offen.

Die nächsten Schritte bestehen in einer Präsentation der österreichischen IPv6 Strategie im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche Ende August, der Entwicklung der Migrationsstrategie in einzelnen Arbeitsgruppen sowie der Erarbeitung der österreichischen IPv6 Roadmap. Unter www.austria.ipv6tf.org können sich alle Interessierten über IPv6, die Task Force und vieles mehr informieren. Das IPv6 Weissbuch, das die Resultate des IPv6 Kolloquiums zusammenfasst, ist ebenso abrufbar wie Video-Einspielungen vom IPv6 Kolloquium und dem Referat von Latif Ladid, dem Präsidenten des internationalen IPv6 Forums.

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