Wiener Grüne: Häupl soll seine Position beim Finanzausgleich offen legen

Wien (Grüne) - Schulsprecherin Jerusalem: "Mehr Transparenz"

Landeshauptmann Häupl soll offen legen, ob es
bezüglich der LehrerInnenposten beim alten Finanzausgleich bleibt. Er hat es trotz mehrfacher Aufforderungen nicht einmal der Mühe Wert gefunden, den Wiener Landtag über seine Verhandlungsposition zu informieren. Das forderte heute die Schulsprecherin der Wiener Grünen, Susanne Jerusalem: " Der Landeshauptmann verfehlt die anvisierte Demut mit erstaunlicher Regelmäßigkeit. Er soll der Öffentlichkeit reinen Wein einschenken und sagen, wie es mit den Pflichtschulen weitergehen soll".

Jerusalem fordert auch eine Offenlegung, wo die LehrerInnen alle eingesetzt sind. Bei einem Lehrer-Schüler-Schlüssel von 1:14,5 in der Volksschule und 1:10 in der Hauptschule fragen sich viele LehrerInnen, wieso sie 25 Kinder in der Klasse haben und die Zahl der BegleitlehrerInnen ständig abnimmt. Jerusalem: "Seit Jahren herrscht diesbezüglich Null-Transparenz. Damit ist aber auch die Glaubwürdigkeit des Stadtschulrates weiter im Schwinden. Werden vom Bund bezahlte Dienstposten in anderen Bereichen des Magistrates eingesetzt, damit sich die Stadt Kosten erspart?"

Gemeinderätin Susanne Jerusalem verlangt auch diesbezüglich eine restlose Offenlegung: "Ich will wissen, ob es ein schwarzes Loch gibt, in dem Dienstposten verschwinden. Häupl ist diesen LehrerInnen eine Antwort schuldig", so Jerusalem abschliessend.

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