• 06.07.2004, 13:06:27
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Kukacka und City-S-Bahn: Wichtige Entscheidungsgrundlagen müssen vor Vertiefung der Planung erarbeitet werden

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Wien, 6. Juli 2004 (OTS) - Im Rahmen des gestrigen City-S-Bahn
Gipfels, zu dem Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka,
Landeshauptmannstellvertreter Dr. Erich Haider,
Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl, Bürgermeister Dr. Franz
Dobusch sowie Experten der ÖBB, des BMVIT und des Landes geladen
hatte, wurde grundsätzlich Übereinstimmung erzielt, dass das Projekt
City-S-Bahn, das mit der 5. Übertragungsverordnung 1998 den ÖBB zur
Planung übertragen wurde, weiterhin vorangetrieben wird, betonte
Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka. Es wurde die Einrichtung
einer Arbeitsgruppe unter Führung der ÖBB vereinbart mit der Aufgabe,
derzeit noch offene Fragen im Rahmen des Projektes zu klären und eine
Aktualisierung der Verkehrsprognosen zu erstellen. Für November wurde
ein neuerlicher City-S-Bahn Gipfel vereinbart, bei dem die bis dahin
vorliegenden Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe zu bewerten sind und
dann weitere Entscheidungen getroffen werden können. ****

Am City-S-Bahn Gipfel wurde aber auch klargestellt, dass vor der
Ausarbeitung eines entsprechenden Einreichprojektes noch einige
wichtige Fragen gelöst werden müssen:

- Aktualisierung der Verkehrsprognosen und des daraus abgeleiteten
Fahrplanangebotes.
- Entscheidung über Diesel- oder E-Betrieb.
- Beschlüsse der Stadt Linz und des Landes OÖ über langfristige
Verkehrsdiensteverträge oder Bestellgarantien.
- Detailuntersuchungen über die technische Machbarkeit (Genehmigung
der Stadt Linz) und die Kosten der Errichtung einer neuen
Eisenbahnbrücke (eigene Straßen- und Eisenbahnbrücke oder kombinierte
Brücke) sowie die Verschiebung der alten Eisenbahnbrücke.
- Beschlussfassung der Ergebnisse der Projektentwicklung bzw. der
Planung durch den Vorstand der ÖBB, das Land OÖ und die Stadt Linz.

"Zur Klärung dieser Fragen wird jetzt eine Arbeitsgruppe, die im
wesentlichen das derzeitige Projektteam umfasst, bestehend aus
Vertretern der ÖBB, der Stadt Linz, des Landes Oberösterreich und
Experten des BMVIT eingesetzt. In drei bis vier Monaten sollen die
Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe den politischen Entscheidungsträgern
vorgelegt werden, damit weitere Entscheidungen auf einer gesicherten
Grundlage getroffen werden können", schloss Kukacka.

OTS0121    2004-07-06/13:06

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT

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