Kukacka und City-S-Bahn: Wichtige Entscheidungsgrundlagen müssen vor Vertiefung der Planung erarbeitet werden

Wien, 6. Juli 2004 (OTS) - =

Im Rahmen des gestrigen City-S-Bahn
Gipfels, zu dem Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka, Landeshauptmannstellvertreter Dr. Erich Haider, Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch sowie Experten der ÖBB, des BMVIT und des Landes geladen hatte, wurde grundsätzlich Übereinstimmung erzielt, dass das Projekt City-S-Bahn, das mit der 5. Übertragungsverordnung 1998 den ÖBB zur Planung übertragen wurde, weiterhin vorangetrieben wird, betonte Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka. Es wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe unter Führung der ÖBB vereinbart mit der Aufgabe, derzeit noch offene Fragen im Rahmen des Projektes zu klären und eine Aktualisierung der Verkehrsprognosen zu erstellen. Für November wurde ein neuerlicher City-S-Bahn Gipfel vereinbart, bei dem die bis dahin vorliegenden Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe zu bewerten sind und dann weitere Entscheidungen getroffen werden können. ****

Am City-S-Bahn Gipfel wurde aber auch klargestellt, dass vor der Ausarbeitung eines entsprechenden Einreichprojektes noch einige wichtige Fragen gelöst werden müssen:

  • Aktualisierung der Verkehrsprognosen und des daraus abgeleiteten Fahrplanangebotes.
  • Entscheidung über Diesel- oder E-Betrieb.
  • Beschlüsse der Stadt Linz und des Landes OÖ über langfristige Verkehrsdiensteverträge oder Bestellgarantien.
  • Detailuntersuchungen über die technische Machbarkeit (Genehmigung der Stadt Linz) und die Kosten der Errichtung einer neuen Eisenbahnbrücke (eigene Straßen- und Eisenbahnbrücke oder kombinierte Brücke) sowie die Verschiebung der alten Eisenbahnbrücke.
  • Beschlussfassung der Ergebnisse der Projektentwicklung bzw. der Planung durch den Vorstand der ÖBB, das Land OÖ und die Stadt Linz.

"Zur Klärung dieser Fragen wird jetzt eine Arbeitsgruppe, die im wesentlichen das derzeitige Projektteam umfasst, bestehend aus Vertretern der ÖBB, der Stadt Linz, des Landes Oberösterreich und Experten des BMVIT eingesetzt. In drei bis vier Monaten sollen die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt werden, damit weitere Entscheidungen auf einer gesicherten Grundlage getroffen werden können", schloss Kukacka.

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