- 06.07.2004, 12:30:59
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Geriatrie - SP-Klicka: "Wien wird weiterhin bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung nach Bedarf anbieten!"
Wien (SPW-K) - Mit Verwunderung reagierte heute die Vorsitzende
des Gemeinderatsausschusses für Gesundheit und Soziales,
SPÖ-Gemeinderätin Marianne Klicka, auf Befürchtungen der
Ärztekammer, dass es zu einer Verschlechterung der medizinischen
Versorgung von multimorbiden und chronisch kranken Pflegepatienten
in Wien kommen könnte. "Das Ziel eines lebenswerten Alterns in Wien
ist es, den SeniorInnen die bestmöglichste medizinische und
pflegerischen Versorgung je nach ihrem Bedarf anzubieten", so
Klicka, die auch Vorsitzende der Geriatriekommission der Stadt ist.
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Wien werde daher weiterhin flächendeckende qualitätsvolle
Leistungen in einem Pflegenetzwerk anbieten: "Dazu zählen auch die
Geriatriezentren des Wiener Krankenanstaltenverbundes, die in
Zukunft in einer eigenen Teilunternehmung 4 geführt werden", so
Klicka. "Aufgabe dieser Teilunternehmung ist es, in den
Geriatriezentren ein qualitativ hochwertiges, effektives und
effizientes Versorgungsangebot sicher zu stellen."
Gerade hochbetagte Menschen mit multimorbiden Erkrankungen würden
auch in Zukunft einen hohen medizinischen Betreuungsbedarf haben:
"Die Spezialisierung des Betreuungsangebotes soll auf die diese
Bedürfnisse eingehen." Aber auch die Remobilisation nach einem
Spitalsaufenthalt bedürfe medizinischer Unterstützung, "damit die
PatientInnen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. Dazu
gehört nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch, dass die
lebenspraktischen Fähigkeiten erhalten und wieder erlernt werden."
Für diese Aufgabe bedürfe es nicht nur einer ausreichenden Zahl an
Ärzten und Pflegepersonal, sondern auch an TherapeutInnen und
SozialarbeiterInnen.
"Für die Zukunft könnte eine geriatrischen Ambulanz als
Beratungsstelle für den extramuralen Bereich, vor allem aber auch
für Tageszentren mit rehabilitativem Schwerpunkt eingerichtet
werden", so Klicka. "Die Errichtung von Sonderkrankenanstalten, die
Lösung von Finanzierungsfragen, die erforderliche Veränderung der
Infrastruktur und deren Umsetzbarkeit sowie die Einrichtung eines
Lehrstuhles für Geriatrie werden in den nächsten Monaten die Arbeit
im Gesundheitsbereich bestimmen - für die Lösung dieser Aufgaben ist
aber nicht das Land Wien allein, sondern vor allem der Bund
gefordert!" (Schluss)
OTS0110 2004-07-06/12:30
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