Geriatrie - SP-Klicka: "Wien wird weiterhin bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung nach Bedarf anbieten!"

Wien (SPW-K) - Mit Verwunderung reagierte heute die Vorsitzende
des Gemeinderatsausschusses für Gesundheit und Soziales, SPÖ-Gemeinderätin Marianne Klicka, auf Befürchtungen der Ärztekammer, dass es zu einer Verschlechterung der medizinischen Versorgung von multimorbiden und chronisch kranken Pflegepatienten in Wien kommen könnte. "Das Ziel eines lebenswerten Alterns in Wien ist es, den SeniorInnen die bestmöglichste medizinische und pflegerischen Versorgung je nach ihrem Bedarf anzubieten", so Klicka, die auch Vorsitzende der Geriatriekommission der Stadt ist. ****

Wien werde daher weiterhin flächendeckende qualitätsvolle Leistungen in einem Pflegenetzwerk anbieten: "Dazu zählen auch die Geriatriezentren des Wiener Krankenanstaltenverbundes, die in Zukunft in einer eigenen Teilunternehmung 4 geführt werden", so Klicka. "Aufgabe dieser Teilunternehmung ist es, in den Geriatriezentren ein qualitativ hochwertiges, effektives und effizientes Versorgungsangebot sicher zu stellen."

Gerade hochbetagte Menschen mit multimorbiden Erkrankungen würden auch in Zukunft einen hohen medizinischen Betreuungsbedarf haben:
"Die Spezialisierung des Betreuungsangebotes soll auf die diese Bedürfnisse eingehen." Aber auch die Remobilisation nach einem Spitalsaufenthalt bedürfe medizinischer Unterstützung, "damit die PatientInnen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. Dazu gehört nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch, dass die lebenspraktischen Fähigkeiten erhalten und wieder erlernt werden." Für diese Aufgabe bedürfe es nicht nur einer ausreichenden Zahl an Ärzten und Pflegepersonal, sondern auch an TherapeutInnen und SozialarbeiterInnen.

"Für die Zukunft könnte eine geriatrischen Ambulanz als Beratungsstelle für den extramuralen Bereich, vor allem aber auch für Tageszentren mit rehabilitativem Schwerpunkt eingerichtet werden", so Klicka. "Die Errichtung von Sonderkrankenanstalten, die Lösung von Finanzierungsfragen, die erforderliche Veränderung der Infrastruktur und deren Umsetzbarkeit sowie die Einrichtung eines Lehrstuhles für Geriatrie werden in den nächsten Monaten die Arbeit im Gesundheitsbereich bestimmen - für die Lösung dieser Aufgaben ist aber nicht das Land Wien allein, sondern vor allem der Bund gefordert!" (Schluss)

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