AK gegen Abschaffung kleiner Cent-Münzen: Teuerungen drohen!

Klagenfurt (OTS) - Auch Kleinvieh macht Mist! Ein Verzicht auf 1-und 2-Cent-Münzen wäre auf jeden Fall ein finanzieller Nachteil für die Konsumenten. Das betont die Arbeiterkammer zur Debatte über die Abschaffung der Kleinmünzen. Die AK begrüßt, dass die Österreichische Nationalbank vorerst nicht daran denkt, die kleinen Cent-Münzen aufzugeben.

"Preise wie 0,37 Cent oder 1,88 Euro würden beim Verzicht auf die kleinen Münzen auf höhere Beträge aufgerundet. Bei einem Lebensmitteleinkauf von 40 Artikeln und einer durchschnittlichen Aufrundung pro Ware um drei Cent würde der Kunde immerhin 1,20 Euro mehr zahlen", sagt die Leiterin der AK-Konsumentenberatung, Dr. Josefine Traunik. Würde man die Aufrundungsspirale auch bei den 10-Cent-Beträgen fortsetzen, ergäbe das eine Kostensteigerung von mehr als 7 Euro. "Der Verzicht auf kleine Cent-Münzen kann die Konsumenten so durchaus mehrere hundert Euro pro Jahr zusätzlich kosten", errechnet Traunik. Allein dass nach Angaben der Nationalbank 450 Millionen 1- und 2-Cent-Münzen im Umlauf sind, bestätige, dass sehr wohl ein Bedarf vorhanden sei.

Konsumenten, die sich über zu viel Kleingeld in der Brieftasche ärgern, rät die AK, die Cent-Münzen wie vorher die Groschen zu sammeln und den Betrag dann bei der Bank gegen größeres Geld einzutauschen. "Ältere Menschen sollten sich beim Zahlen an der Kasse nicht drängen lassen und sich genügend Zeit nehmen, um den Kaufpreis auch mit kleinen Münzen zu erstatten", betont Traunik.

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