- 06.07.2004, 11:12:54
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AK gegen Abschaffung kleiner Cent-Münzen: Teuerungen drohen!
Klagenfurt (OTS) - Auch Kleinvieh macht Mist! Ein Verzicht auf 1-
und 2-Cent-Münzen wäre auf jeden Fall ein finanzieller Nachteil für
die Konsumenten. Das betont die Arbeiterkammer zur Debatte über die
Abschaffung der Kleinmünzen. Die AK begrüßt, dass die Österreichische
Nationalbank vorerst nicht daran denkt, die kleinen Cent-Münzen
aufzugeben.
"Preise wie 0,37 Cent oder 1,88 Euro würden beim Verzicht auf die
kleinen Münzen auf höhere Beträge aufgerundet. Bei einem
Lebensmitteleinkauf von 40 Artikeln und einer durchschnittlichen
Aufrundung pro Ware um drei Cent würde der Kunde immerhin 1,20 Euro
mehr zahlen", sagt die Leiterin der AK-Konsumentenberatung, Dr.
Josefine Traunik. Würde man die Aufrundungsspirale auch bei den
10-Cent-Beträgen fortsetzen, ergäbe das eine Kostensteigerung von
mehr als 7 Euro. "Der Verzicht auf kleine Cent-Münzen kann die
Konsumenten so durchaus mehrere hundert Euro pro Jahr zusätzlich
kosten", errechnet Traunik. Allein dass nach Angaben der Nationalbank
450 Millionen 1- und 2-Cent-Münzen im Umlauf sind, bestätige, dass
sehr wohl ein Bedarf vorhanden sei.
Konsumenten, die sich über zu viel Kleingeld in der Brieftasche
ärgern, rät die AK, die Cent-Münzen wie vorher die Groschen zu
sammeln und den Betrag dann bei der Bank gegen größeres Geld
einzutauschen. "Ältere Menschen sollten sich beim Zahlen an der Kasse
nicht drängen lassen und sich genügend Zeit nehmen, um den Kaufpreis
auch mit kleinen Münzen zu erstatten", betont Traunik.
OTS0082 2004-07-06/11:12
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