Fuhrmann: Harmonisierung soll für alle Menschen gelten

Junge ÖVP fordert Umverteilung der Lebensverdienstkurve

Wien, 5. Juli 2004 - "Die Jungen dürfen nicht die Hauptlast der Pensionsharmonisierung tragen", sagte heute, Montag, die Bundesobfrau der Jungen ÖVP Abg.z.NR Silvia Fuhrmann im Rahmen einer Pressekonferenz. Die Harmonisierung und das Pensionskonto sollen für alle Menschen gelten, denn es müssen für alle Menschen die gleichen neuen Regeln gelten. Die Junge ÖVP begrüße daher die Erklärung von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, dass nach einem Stichtag alle unter 55-Jährigen in das neue Pensionssystem fallen sollen. "Eine Regelung, die nur für alle unter 35-Jährigen gelten würde, würde die Ungerechtigkeit des Systems weiter verschärfen und ist daher abzulehnen", so Fuhrmann weiter.

Im Rahmen der Diskussion um die Pensionsharmonisierung solle auch berücksichtigt werden, dass junge Menschen zu Beginn des Erwerbslebens mehr verdienen sollen. "In Österreich herrscht noch immer das 'Senioritätsprinzip' vor, doch es ist wichtig, dass junge Menschen bei der Familiengründung oder bei der Hausstandsgründung mehr Geld zur Verfügung haben", fordert die Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Kurz vor der Pension, wo die Gehälter am höchsten sind, seien die größten Investitionen schon längst getätigt worden. "Außerdem brauchen die Jungen mehr Geld zur Verfügung, um auch zusätzlich für die Pension selbst vorsorgen zu können", so Fuhrmann abschließend.

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