Die Euro 2004 im ORF: Diese EM war ein Hit - bis zu zwei Millionen sahen griechischen Triumph

Oberhauser: Fußball keine reine Männersache

Wien (OTS) - Die Euro 2004 in Portugal war in jeder Hinsicht ein Hit. Sensation Nummer eins: Außenseiter Griechenland schlägt den Gastgeber Portugal - nach dem 2:1 im Vorrundenspiel - nun auch im Finale. Sensation Nummer zwei: Griechenland-Trainer Otto Rehhagel. 1980 musste "Hellas" nach einer einzigen EM-Teilnahme in Italien sieglos nach der Vorrunde wieder nach Hause fahren. Sensation Nummer drei: Die Begeisterung der Zuschauer zu Hause war noch nie so groß:
Bis zu 1.961.000 ORF-Zuseherinnen und -Zuseher sahen den griechischen Triumph. Im Durchschnitt verfolgten 1.801.000 begeisterte EM-Fans das 1:0 der Griechen (26,7 % Reichweite, 65 % Marktanteil).

ORF-TV-Sportchef Oberhauser: Fußball-EM keine reine Männersache

"785.000 ORF-Zuschauer sahen die Euro 2004 im Schnitt, bei der EM im Jahr 2000 waren es 621.000. Das beweist: Die Fußballbegeisterung der Österreicher trotz des Fehlens der österreichischen Nationalelf ist enorm. Das liegt wohl daran, dass wir in jedem Spiel vorgeführt bekamen, wie interessant, spannend und - was die Fans betrifft - fair Fußball sein kann", so ORF-TV-Sportchef Oberhauser.

"Besonders freut mich die Begeisterung für das Finalspiel: Unter den mehr als 1,8 Millionen Zuschauern waren 46 Prozent weibliche Fans. Die Euro 2004 im ORF stellt klar - internationaler Fußball ist keine reine Männersache. Ein Phänomen, das wir zum Unterschied vom Vereinsfußball auch immer wieder bei den Spielen der Nationalmannschaft erleben. Vor allem bei jüngeren Sehern, insbesondere Frauen, hat der ORF deutliche Marktanteilsgewinne erzielen können: Bei Frauen unter 30 stieg der Marktanteil von 24 im Jahr 2000 auf 35 Prozent", so Oberhauser.

Überhaupt war das Interesse von Frauen und Männern insgesamt deutlich größer als bei der vorigen Fußball-Europameisterschaft. 80 Prozent aller Frauen und 84 Prozent aller Männer (12+) haben sich im ORF für die Euro 2004 interessiert. Mit der Fußball-EM 2004 erreichte der ORF insgesamt knapp 82 Prozent der Österreicher über zwölf, das entspricht 5,5 Millionen Personen. Gegenüber der EM 2000 bedeutet das eine Steigerung von fast 300.000 Zuschauern.

"Meine besondere Anerkennung gilt dem ORF-Team rund um Hans Huber. Obwohl wir in Portugal mit einer sehr kleinen Mannschaft aus Redaktion und Technik vertreten waren, haben die Zuschauer unsere Arbeit mit einer tollen Benotung belohnt", so ORF-TV-Sportchef Elmar Oberhauser.

Die Top 10 der Fußball-EM 2004 in ORF 1

1. Griechenland - Portugal (Finale): 1.801.000, 65 % Marktanteil, 26,7 % Reichweite (2. Halbzeit)
2. Griechenland - Tschechien (Halbfinale): 1.396.000, 63 % Marktanteil, 20,7 % Reichweite (Verlängerung)
3. Portugal - Niederlande (Halbfinale): 1.193.000, 51 % Marktanteil, 17,7 % Reichweite (2. Halbzeit)
4. England - Portugal (Viertelfinale): 1.137.000, 66 % Marktanteil, 16,9 % Reichweite (Elfmeterschießen)
5. Tschechien - Dänemark (Viertelfinale): 1.054.000, 45 % MA, 15,6 % RW (2. Halbzeit)
6. Deutschland - Tschechien und Niederlande - Lettland (Konferenzschaltung am 23. Juni): 1.048.000, 46 % MA, 15,6 % RW (2. Halbzeit)
7. Italien - Bulgarien und Dänemark - Schweden (Konferenzschaltung am 22. Juni): 1.012.000, 45 % MA, 15,0 % RW (2. Halbzeit)
8. Deutschland - Niederlande (15. Juni): 1.007.000, 43 % MA, 14,9 % RW (2. Halbzeit)
9. Spanien - Portugal und Russland - Griechenland (Konferenzschaltung am 20. Juni): 988.000, 40 % MA, 14,7 % RW (2. Halbzeit)
10. Frankreich - England (13. Juni): 948.000, 38 % MA, 14,1 % RW (2. Halbzeit)

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