Amon: Bundeskanzler präsentierte sich als die klare Führungspersönlichkeit in der Innenpolitik

Schüssel stellt sich schützend vor die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Wien (OTS) - "Einmal mehr hat ÖVP-Bundesparteiobmann und Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel bewiesen, dass er die klare und unumstrittene Führungspersönlichkeit in der österreichischen Innenpolitik ist", sagte heute, Sonntag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. Schüssel habe klar gemacht, dass auf Fragen von morgen bereits heute Antworten gegeben werden müssen. Auch unpopuläre Maßnahmen seien in bestimmten Situationen unumgänglich und es sei ehrlicher, den Menschen zu erklären, warum etwas notwendig sei, als ihnen weiterhin das blaue vom Himmel zu erzählen. "Hier hat unsere Opposition noch einige Hausaufgaben zu erledigen", so Amon weiter. Schüssel bewies auch zum wiederholten Male, dass er den europäischen Gedanken mit Leben erfülle.

"Sehr zu begrüßen ist, dass sich der Bundeskanzler schützend vor die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellte und beim Thema Arbeitszeitverlängerung klar Position bezog, in dem er eine gesetzliche Änderung ablehnte", erklärte Amon. Die Steuerreform 2005 und auch viele andere Faktoren, beispielsweise die ausgezeichnete Infrastruktur und das hohe Know-how unserer Arbeitskräfte, seien Indiz dafür, dass kein österreichisches Unternehmen einen Standortnachteil befürchten müsse. Somit sei eine weitere Diskussion überflüssig. Außerdem biete der derzeitige gesetzliche Rahmen genügend Spielraum für eine flexible Gestaltung.

Weiters sei zu begrüßen, dass der Bundeskanzler die Frage der Harmonisierung der Pensionssysteme rasch zu einem Abschluss bringen möchte. "Nun sind aus meiner Sicht einmal mehr die Sozialpartner gefordert, die derzeit noch offenen Punkte zu klären", stellte Amon klar. Der ÖAAB-Generalsekretär appellierte einmal mehr an die sozialdemokratischen Vertreter in der Sozialpartnerschaft, aktiv am Thema Harmonisierung mitzuarbeiten. "Es wäre nicht gut, dieses für nachfolgende Generationen so wichtige Thema aus parteipolitischen Überlegungen zu verwässern", so Amon abschließend.

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