Tumpel: Zehn Prozent weniger Pension schon heuer ist kein fairer Start für eine Harmonisierung

AK Präsident verweist auf offene Punkte in den Verhandlungen

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf die Äußerungen des Bundeskanzlers in der heutigen Fernsehpressestunde verweist AK Präsident Herbert Tumpel auf offene Punkte in den Verhandlungen über die Pensionsharmonisierung: Die Harmonisierung der Pensionen muss neben anderen wichtigen Punkten insbesondere zu einer echten Beitragsgerechtigkeit führen. "Jeder einbezahlte Pensions-Euro muss zu einer gleichen Pensionsleistung führen", fordert Tumpel, "egal, ob bei Arbeitnehmern, Bauern oder Selbstständigen." Die Pensionsreform 2003 der Regierung mit den raschen und hohen Pensionsverlusten, vor allem für Männer mit langer Versicherungsdauer, bezeichnet Tumpel als "keinen fairen Ausgangspunkt für eine Harmonisierung". Er fordert weiters eine faire Bewertung der Ersatzzeiten für die Kinderbetreuung, Präsenz- und Zivildienst und für Arbeitslosigkeit, Krankheit und Regelungen, damit Menschen "die lange und hart gearbeitet haben" früher in Pension gehen können. "Ohne diese Maßnahmen werden Frauen und Männer, die es schon auf dem Arbeitsmarkt schwer haben in der Pension noch einmal bestraft", sagt Tumpel. Weiters fordert der AK Präsident auch die Wahlmöglichkeit eines Pensionsantritts vor 65.

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