- 01.07.2004, 14:09:43
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Rossmann kritisiert zu Ferienbeginn erneut das "Nachhilfeunwesen"
Ursachen für Nachhilfe müssen erhoben werden
Wien, 2004-07-01 (fpd) - Die freiheitliche Bildungssprecherin Mares
Rossmann zeigt sich nach einem aktuellen Arbeiterkammertest zu den
steigenden Preisen für Nachhilfestunden beunruhigt über diese
Entwicklung. "Leider steigen nicht nur die Preise, sondern es muss
auch nach wie vor zu viel Nachhilfe in Anspruch genommen werden", so
Rossmann. *****
"Hier wünsche ich mir eine detaillierte Erhebung, warum in Österreich
bereits ein Nachhilfeunwesen in diesem Ausmaß notwendig geworden
ist", so Rossmann. Die Eltern müssen ja mittlerweile jährlich die
geschätzte Summe von 50 Mio. Euro für die außerschulische
Lernbetreuung ihrer Sprösslinge ausgeben. "Hier hat leider auch die
Zukunftskommission zu wenige Lösungsansätze vorgelegt", erklärt
Rossmann.
Die FPÖ Bildungssprecherin könne sich eine verbesserte didaktische
Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern vorstellen, damit diese besser
auf die Lernschwächen der Schüler reagieren können. Im
Regelschulbetrieb und in der Nachmittagsbetreuung müsse mehr
Augenmerk auf die Förderung von Lernschwächen bei Schülern gelegt
werden. Rossmann sieht auch in ihrer alten Forderung nach
Förderunterricht in den Schulen während der Ferienzeit eine Mittel
gegen ein weiters Ansteigen der Nachhilfestunden. "Wenn starke
Lernschwächen festgestellt werden oder Nachprüfungen anliegen, sollen
die Schulen in den Ferien Förderunterricht im notwendigen Ausmaß
anbieten", so Rossmann abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0248 2004-07-01/14:09
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