- 01.07.2004, 13:16:20
- /
- OTS0214 OTW0214
Dank Viagra (R) zu Nachwuchs
Sildenafil unterstützt künstliche Befruchtung bei Frauen mit schwacher Gebärmutterschleimhaut
Wien (OTS) - Viagra (R) kann mehr als "nur" männliche Erektionen
hervorrufen. Auch bei Frauen zeigen sich viel versprechende
Ergebnisse - allerdings nicht in Bezug auf Libido-Steigerung sondern
zur Steigerung der Schwangerschaftsraten bei der künstlichen
Befruchtung.
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Feichtinger führte am Wiener
Wunschbaby-Zentrum an 91 Patientinnen eine Studie durch, deren
Ergebnisse vielen Paaren, die in der künstlichen Befruchtung die
letzte Chance auf ein eigenes Baby sehen, zusätzlich Hoffnung geben.
Fand er doch heraus, dass die vaginale Gabe von Viagra (R) (Wirkstoff
Sildenafil) eine signifikante Steigerung der Implantationsrate (16,7
%) im Vergleich zur unbehandelten Kontrollgruppe (10,2 %) bewirkt.
Unter Implantationsrate versteht man die Rate der intakten
Schwangerschaften pro eingesetzten Embryo, bei dem im Ultraschall
eine intakte Herzaktion nachweisbar ist. Behandelt wurden Frauen mit
schlechten Erfolgsaussichten bei einer künstlichen Befruchtung
aufgrund zu geringer Dicke der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium).
Sie lag im Ultraschallbild zwischen 7 - 10 mm, ideal ist 10-15 mm.
Das Alter der behandelten Frauen lag zwischen 30-40 Jahren.
Das Wirkprinzip von Viagra (R)- eine Vasodilatation
(Blutgefäßerweiterung) hervorzurufen - wird auch bei der Anwendung an
der Frau genutzt. Zu diesem Zweck wird das Originalpräparat extra
aufbereitet, damit eine optimale Resorption bei der vaginalen
Verabreichung gegeben ist. Die Vasodilatation führte letztendlich zu
einem Wachstum der für die Einnistung wichtigen
Gebärmutterschleimhaut.
Auch die Geburtenrate war bei den mit Viagra (R) behandelten
Frauen höher obwohl Frauen ausgewählt wurden, die von vornherein eine
schlechtere Erfolgschance hatten. So gebaren in 26,1 % die Viagra (R)
-unterstützen Frauen ein Baby, bei der Vergleichsgruppe waren es 18,5
%. Und es konnte sogar die Rate pathologischer Schwangerschaften
durch Viagra (R) auf 4,3 % gesenkt werden (Vergleichgruppe: 8,3 %).
Fazit: Der Einsatz von Viagra (R) ist für Frauen mit zu geringer
Endometrium-Dicke eine gute Therapie auf dem Weg zum Wunschbaby. Rund
20 % aller Patientinnen über 38 Jahre betrifft dies, bei Raucherinnen
liegt der Anteil sogar bei 40-50%. Die bisherigen Ergebnisse machen
Mut, weitere Studien in dieser Richtung zu unternehmen.
Mehr Informationen unter http://www.wunschbaby.at
OTS0214 2004-07-01/13:16
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF






